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4.h. Pflegehilfsmittel beantragen 2022 wieder für 40 Euro (§ 40 Absatz 2)

Die Ansprüche auf Pflegehilfsmittel  mit dem Pflegebudget Rechner kontrollieren

Wofür?

Versorgung mit Pflegehilfsmitteln, die zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen beitragen oder eine selbständigere Lebensführung ermöglichen.

Wieviel ?

  • PG 1: 40 Euro/Monat
  • PG 2: 40 Euro/Monat
  • PG 3: 40 Euro/Monat
  • PG 4: 40 Euro/Monat
  • PG 5: 40 Euro/Monat
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Achtung!

Leistung kann bequem als kostenloser Postversand oder Kostenerstattung bei der Selbstbeschaffung erfolgen. Die Pflegehilfsmittel können selber beantragt werden. Die Produkt-Auswahl wird durch das Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen definiert.

Pflegehilfsmittel jetzt beantragen? Hier klicken!

Weitere Infos zu Pflegehilfsmitteln

Gesetzliche Regelungen und Produkte

Die Pflegekassen stellt allen Pflegebedürftigen der Pflegegrade 1 bis 5 bei häuslicher Pflege Pflegehilfsmittel zur Verfügung. Diese sollen zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen dienen.

Für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel werden mit bis zu monatlich 40 € von Ihrer Pflegekasse finanziert. Eine Zuzahlungspflicht besteht hierfür nicht.

Wenn Ihre Erst- oder Höherstufungsbegutachtung in den letzten Jahren nach dem 1.1.2017 stattgefunden hat, wurden von der Gutachterin oder dem Gutachter eventuell auch Empfehlungen zum Einsatz von Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln ausgesprochen.
Testweise wurden bei diese Gutachter-Empfehlung die „Erforderlichkeit“ vermutet. Für die Genehmigung war dann keine Therapieentscheidung mehr z.B. durch den Hausarzt notwendig. Diese Verfahren hat sich nach dreijähriger Testphase bewährt und wurde mit Wirkung zum 1.1.2021 als Regelverfahren beschlossen.
Die verfügbarem Pflegehilfsmittel sind im Pflegehilfsmittelverzeichnis aufgelistet.

Pflegehilfsmittel zu beantragen ist relativ problemlos möglich.

Hier können Sie Ihre Pflegehilfsmittel beantragen:

Die Produktgruppen im Hilfsmittelverzeichnis.

Wenn Sie einmal selber im großen „Otto-Katalog“ der Hilfsmittel stöbern möchten, hier der Link.

Der Katalog ist in Produktkategorien aufgeteilt. Die wesentlichen fünf für die Pflegehilfsmittel sind:

Kategorie 50: Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege (z.B. Rollstühle, Sitzhilfen, Pflegebetten)

Kategorie 51: Pflegehilfsmittel zur Körperpflege/Hygiene und zur Linderung von Beschwerden (z.B. Bettpfannen, Urinflaschen, Lagerungsrollen)

Kategorie 52: Pflegehilfsmittel zur selbständigen Lebensführung/Mobilität
(Hausnotruf-Systeme, siehe auch Abschnitt „Aktuelle Entwicklung“ weiter unten)

Kategorie 53: Pflegehilfsmittel zur Linderung von Beschwerden
(z.B. Lagerungsrollen für bettlägerige Angehörige)

Kategorie 54: Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel (Desinfektionsmittel, Handschuhe, saugende Bettschutzeinlagen, Mundschutz, Schutzschürzen, Fingerlinge)

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel

Die Pflegehilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind, umfassen in der Produktgruppe 54 folgende Produkte:

  • Desinfektionsmittel für die Hände
  • Desinfektionsmittel zur antibakteriellen Reinigung von Flächen
  • Mundschutz
  • Einmalhandschuhe
  • Schutzbekleidung / Schutzschürzen
  • Fingerlinge

Sonderregelung: bis zu dreimal jährlich Saugende Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch

Kostenübernahme
Sind Hilfsmittel dafür vorgesehen eine Behinderung auszugleichen, werden diese von der Krankenkasse finanziert. Die medizinische Notwendigkeit wird in der Regel durch den Arzt festgestellt und verordnet.

Für die oben in den Kategorien 50 bis 54 aufgelisteten Pflegehilfsmittel werden die Kosten von der Pflegekasse übernommen, wenn ein anerkannter Pflegegrad vorliegt und die Pflege in der Häuslichkeit erfolgt.

Ist nicht klar abgegrenzt, ob es sich eher um eine Erleichterung oder Ermöglichung der häuslichen Pflege oder um eine medizinische Notwendigkeit handelt, entscheidet die Kasse, wie die Kosten für „Doppelfunktionale Hilfsmittel“ intern aufgeteilt werden.

Anhebung von 40 auf 60 Euro bis 31.12.2021

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel

Wie der Name schon sagt, sind diese Produkte so ausgelegt, dass sie nach ihrem Gebrauch nicht mehr wiederverwendet werden. Sie dienen insbesondere der wichtigen Hygiene und dem Schutz vor Infektionen in der häuslichen Umgebung. Diese Notwendigkeit hat in den letzten 12 Monaten pandemiebedingt bei vielen Menschen zu einem verstärkten Bewusstsein für solche Unterstützungsprodukte geführt.

Aufgrund der weltweit vermehrten Nachfrage für Schutzprodukte stiegen im letzten Jahr die Preise kräftig und das Budget für diese Pflegehilfsmittel wurde deshalb von 40 auf 60 Euro pro Monat bis zum Jahresende angehoben.
Ihre Pflegehilfsmittel könne Sie ganz einfach und bequem auch bei uns bestellen. Hier der Link: Pflegehilfsmittel bestellen.

Aktuelle Corona Informationen zu Pflegehilfsmitteln

Letzte Aktualisierung: 12.11. 2021.

Am 11.11.2021 wurden aufgrund der explodierenden Corona-Infektionen und dem von der Ampel-Koalition in Spe geplanten Aufhebung der „der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ eine Reihe von Gesetzesänderungen zur Weitergabe beraten.

Im Wesentlichen sollen die § 148 SGB XI (digitale Beratungsbesuche nach § 37) und der § 150  SGB XI (Sicherstellung der pflegerischen Versorgung sowie Kostenerstattung) vorerst bis zum 31.03.2022 verlängert werden.

Am 18.11.2021 soll über diesen eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes der Fraktionen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP beschlossen werden.

60 Euro Regelung für Pflegehilfsmittel 2022 läuft aus.

Um auch die Pflegehilfsmittelpauschale von 60 Euro, die bis zum 31.12.2021 gilt zu verlängern, muss jedoch auch der $ 40 Absatz 2 SGB XI noch angepasst werden. Ohne diese würde der Betrag wieder auf 40 Euro reduziert. Bisher sind noch keine Regelungen hierfür bekannt. Nach Rücksprache mit dem BMG wird es keine Verlängerung geben. Wie die Versorgungsanbieter damit umgehen werden, wird sich im Januar 2022 zeigen.

FFP2 Masken im Budget der monatlichen Pflegehilfsmittel

Der Patienten- und Pflegebeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Herr Prof. (Univ.Lima) Dr. Bauer MdL hat darauf aufmerksam gemacht, dass den Familien mit Pflegebedürftigen über die Pflegehilfsmittelpauschale aktuell FFP2 Masken zur Verfügung gestellt bekommen müssen (Erklärung weiter unten).

Nachdem uns die GKV-Richtlinie im Original vorlag haben wir einen Rundruf bei den wichtigsten Pflegekassen vorgenommen.
Fast alle großen Kassen wie DAK, Barmer oder TK genehmigen die FFP2 Masken anstandslos.

Hier die MITTEILUNG der Bayerischen Staatsregierung:

„Der GKV-Spitzenverband hat auf Nachfrage des Patienten- und Pflegebeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Herr Prof. (Univ.Lima) Dr. Bauer MdL, mitgeteilt, dass FFP2-Masken zu Zeiten der Corona-Pandemie als zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel genehmigt werden sollten, sofern die gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Daher empfiehlt der Beauftragte allen Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen, wenn Schutzmasken als zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel während der Corona-Pandemie beantragt werden, sich gegenüber ihrer Pflegekasse ausdrücklich um FFP2-Masken zu bemühen.

„Es freut mich, dass der GKV-Spitzenverband befürwortet, dass FFP2-Masken zu Zeiten der Corona-Pandemie als zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel genehmigt werden sollten. Aus Bürgeranfragen weiß ich, dass diese Klarstellung notwendig war und ist. Gerade in diesen besonderen Zeiten, in denen das Tragen von FFP2-Masken in etlichen Lebenssituationen sogar zur Pflicht geworden ist, sollten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bestmöglich unterstützt werden“, betont Dr. Bauer.

Gemäß § 40 Absatz 1 Satz 1 SGB XI haben Pflegebedürftige Anspruch auf Versorgung mit Pflegehilfsmitteln, die zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden der Pflegebedürftigen beitragen oder ihnen eine selbstständigere Lebensführung ermöglichen, soweit die Hilfsmittel nicht wegen Krankheit oder Behinderung von der Krankenversicherung oder anderen zuständigen Leistungsträgern zu leisten sind. Schutzmasken gehören grundsätzlich zu den zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln und können den Versicherten zu Lasten der Sozialen Pflegeversicherung zur Sicherstellung der Pflege und zum Schutz der Pflegeperson zur Verfügung gestellt werden, sofern die Anspruchsvoraussetzungen vorliegen. Aktuell werden im Pflegehilfsmittelverzeichnis nach § 78 Absatz 2 SGB XI keine einzelnen Schutzmasken gelistet.

„Als Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung empfehle ich allen Pflegebedürftigen oder pflegenden Angehörigen, die Schutzmasken als zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel bei ihrer Pflegekasse beantragen, auf die Empfehlung des GKV-Spitzenverbandes hinzuweisen. Ihre Pflegekasse kann das zugrundeliegende vollständige Rundschreiben des GKV-Spitzenverbandes RS 2021 / 170 vom 03.03.2021 unter https://dialog.gkv-spitzenverband.de einsehen“, rät Dr. Bauer.“

Regelungen für Pflegehilfsmittel 2021 – COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung 2020 verlängert

Seit dem 4. Mai ist die COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung in Kraft (veröffentlicht im Bundesanzeiger).
Bedingt durch die starke Nachfrage nach z.B. in Corona-Zeiten notwendige Mund-Nasen-Schutz sowie Desinfektionsmittel sind die Preise am Markt kräftig gestiegen.

Die neue Verordnung bestimmt daher, dass Aufwendungen für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel rückwirkend (ab dem 1. April 2020) bis zu einem monatlichen Betrag in Höhe von 60 Euro (statt der sonst zur Verfügung stehenden 40 Euro) genutzt werden können. Die höhere Pauschale von 60 Euro gilt bis zum 30.09. 2020, 31.12.2020 Neu 31.12.2021. Dies regelt die am 22.12.2020 verlängerte Schutzvorordnung (im Rahmen des „Omnibus-Gesetzes“: Gesetz zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege (Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz – GPVG) als Artikel 4 vom Bundestag beschlossen).

Der Zeitraum kann weiter verlängert werden, wenn die Corona-Situation sich nicht bessert (Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite wird nicht aufgehoben).

Hier können Sie Ihre Pflegehilfsmittel beantragen:

PRESSEMITTEILUNG
60 statt 40 Euro – jetzt dauerhaft (vorerst bis 31.12.2021).

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn setzt die erste seine Eckpunkte-Ankündigungen zur Pflegereform um. Der Bundestag verabschiedete am vergangenen Donnerstag die Verlängerung der Regelungen zur „epidemische Lage von nationaler Tragweite“.

Aus diesem komplexen Maßnahmenpaket wurde die temporäre, immer wieder verlängerte Aufstockung der Pflegehilfsmittelpauschale von 40 auf 60 Euro herausgetrennt. Entsprechend seiner Ankündigung der dauerhaften Erhöhung dieses Betrags wurde eine Änderung des Paragrafen 40 SGB XI beschlossen. Im Absatz 2 Satz 1 wird die Zahl 40 gegen die 60 ausgetauscht.

Einschränkend muss jedoch erwähnt werden, dass diese Regelung leider auch nur einen vorläufigen Status bis zum Jahresende hat. Es ist aber zu vermuten, dass im Laufe der noch erwarteten gesetzlichen Regelungen zur Pflegereform 2021 (z.B. die Erhöhung der Sachleistung und des Pflegegeldes um 5% und eines Entlastungsbudgets), die Anhebung auf 60 Euro als dauerhafte Leistung im SGB verankert wird.

Neu: § 40 Pflegehilfsmittel
(2) Die Aufwendungen der Pflegekassen für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel dürfen monatlich den Betrag von  60 Euro nicht übersteigen.

Hier können Sie Ihre Pflegehilfsmittel beantragen:

Pflegehilfsmittel 60 Euro 2021

Tipp: Sie können die zum Verbrauch bestimmten Hilfsmittel im Wert von 40 € monatlich (jährlich 480 €) bequem mit dem Antrags-Generator beantragen. Sie können hierfür das  Serviceangebot unseres Dienstleistungspartners nutzen, der für Sie die Antragsformalitäten und Abklärung mit der Pflegekasse übernimmt. Er kümmert sich auch um die kostenlose Lieferung der von Ihnen ausgesuchten Produkte und um Änderungswünsche für Ihre Bestellungen, wenn Sie dies wünschen.
Hier können Sie Ihre Pflegehilfsmittel beantragen:

§ 40 Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

(1) Pflegebedürftige haben Anspruch auf Versorgung mit Pflegehilfsmitteln, die zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen beitragen oder ihm eine selbständigere Lebensführung ermöglichen, soweit die Hilfsmittel nicht wegen Krankheit oder Behinderung von der Krankenversicherung oder anderen zuständigen Leistungsträgern zu leisten sind.

Die Pflegekasse überprüft die Notwendigkeit der Versorgung mit den beantragten Pflegehilfsmitteln unter Beteiligung einer Pflegefachkraft oder des Medizinischen Dienstes.

Entscheiden sich Versicherte für eine Ausstattung des Pflegehilfsmittels, die über das Maß des Notwendigen hinausgeht, haben sie die Mehrkosten und die dadurch bedingten Folgekosten selbst zu tragen. § 33 Abs. 6 und 7 des Fünften Buches gilt entsprechend.

(2) Die Aufwendungen der Pflegekassen für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel dürfen monatlich den Betrag von 40 Euro nicht übersteigen. Die Leistung kann auch in Form einer Kostenerstattung erbracht werden.

(3) Die Pflegekassen sollen technische Pflegehilfsmittel in allen geeigneten Fällen vorrangig leihweise überlassen. Sie können die Bewilligung davon abhängig machen, daß die Pflegebedürftigen sich das Pflegehilfsmittel anpassen oder sich selbst oder die Pflegeperson in seinem Gebrauch ausbilden lassen.

Der Anspruch umfaßt auch die notwendige Änderung, Instandsetzung und Ersatzbeschaffung von Pflegehilfsmitteln sowie die Ausbildung in ihrem Gebrauch.

Versicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, haben zu den Kosten der Pflegehilfsmittel mit Ausnahme der Pflegehilfsmittel nach Absatz 2 eine Zuzahlung von zehn vom Hundert, höchstens jedoch 25 Euro je Pflegehilfsmittel an die abgebende Stelle zu leisten.

Zur Vermeidung von Härten kann die Pflegekasse den Versicherten in entsprechender Anwendung des § 62 Abs. 1 Satz 1, 2 und 6 sowie Abs. 2 und 3 des Fünften Buches ganz oder teilweise von der Zuzahlung befreien. Versicherte, die die für sie geltende Belastungsgrenze nach § 62 des Fünften Buches erreicht haben oder unter Berücksichtigung der Zuzahlung nach Satz 4 erreichen, sind hinsichtlich des die Belastungsgrenze überschreitenden Betrags von der Zuzahlung nach diesem Buch befreit. Lehnen Versicherte die leihweise Überlassung eines Pflegehilfsmittels ohne zwingenden Grund ab, haben sie die Kosten des Pflegehilfsmittels in vollem Umfang selbst zu tragen.

(4) Die Pflegekassen können subsidiär finanzielle Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes des Pflegebedürftigen gewähren, beispielsweise für technische Hilfen im Haushalt, wenn dadurch im Einzelfall die häusliche Pflege ermöglicht oder erheblich erleichtert oder eine möglichst selbständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederhergestellt wird.

Die Zuschüsse dürfen einen Betrag in Höhe von 4 000 Euro je Maßnahme nicht übersteigen. Leben mehrere Pflegebedürftige in einer gemeinsamen Wohnung, dürfen die Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des gemeinsamen Wohnumfeldes einen Betrag in Höhe von 4 000 Euro je Pflegebedürftigem nicht übersteigen. Der Gesamtbetrag je Maßnahme nach Satz 3 ist auf 16 000 Euro begrenzt und wird bei mehr als vier Anspruchsberechtigten anteilig auf die Versicherungsträger der Anspruchsberechtigten aufgeteilt.

(5) Für Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel, die sowohl den in § 23 und § 33 des Fünften Buches als auch den in Absatz 1 genannten Zwecken dienen können, prüft der Leistungsträger, bei dem die Leistung beantragt wird, ob ein Anspruch gegenüber der Krankenkasse oder der Pflegekasse besteht und entscheidet über die Bewilligung der Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel.

Zur Gewährleistung einer Absatz 1 Satz 1 entsprechenden Abgrenzung der Leistungsverpflichtungen der gesetzlichen Krankenversicherung und der sozialen Pflegeversicherung werden die Ausgaben für Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel zwischen der jeweiligen Krankenkasse und der bei ihr errichteten Pflegekasse in einem bestimmten Verhältnis pauschal aufgeteilt.

Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen bestimmt in Richtlinien, die erstmals bis zum 30. April 2012 zu beschließen sind, die Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel nach Satz 1, das Verhältnis, in dem die Ausgaben aufzuteilen sind, sowie die Einzelheiten zur Umsetzung der Pauschalierung. Er berücksichtigt dabei die bisherigen Ausgaben der Kranken- und Pflegekassen und stellt sicher, dass bei der Aufteilung die Zielsetzung der Vorschriften des Fünften Buches und dieses Buches zur Hilfsmittelversorgung sowie die Belange der Versicherten gewahrt bleiben. Die Richtlinien bedürfen der Genehmigung des Bundesministeriums für Gesundheit und treten am ersten Tag des auf die Genehmigung folgenden Monats in Kraft; die Genehmigung kann mit Auflagen verbunden werden. Die Richtlinien sind für die Kranken- und Pflegekassen verbindlich. Für die nach Satz 3 bestimmten Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel richtet sich die Zuzahlung nach den §§ 33, 61 und 62 des Fünften Buches; für die Prüfung des Leistungsanspruchs gilt § 275 Absatz 3 des Fünften Buches. Die Regelungen dieses Absatzes gelten nicht für Ansprüche auf Hilfsmittel oder Pflegehilfsmittel von Pflegebedürftigen, die sich in vollstationärer Pflege befinden, sowie von Pflegebedürftigen nach § 28 Absatz 2.

Folgende Produkte stehen Ihnen zur Verfügung:

SaniBox® ist die neue und einfache Möglichkeit Pflegehilfsmittel monatlich bis zu einem Wert von 40,- EUR zu beantragen und liefern zu lassen. Die zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel-Box, die ohne Portokosten direkt zu Ihnen nach Hause geliefert wird.

Für Informationen zu den einzelnen Produkten bitte auf die Reiterschilder klicken.

  • Alkoholisches Händedesinfektionsmittel auf Ethanol-Basis
  • Wirksam gegen Noro-Viren in 15 Sek.
  • Rückfettend
  • Zur hygienischen und chirurgischen Händedesinfektion
  • Frei von Konservierungs-, Farb- und Parfümstoffen
  • Geeignet für den Lebensmittelbereich

Anwendung

Alkoholische Händedesinfektion zur äußeren Anwendung auf der Haut im Zuge
der hygienischen und chirurgischen Händedesinfektion.

 

Eigenschaften

  • MyClean® HB Händedesinfektion wirkt bakterizid, fungizid, tuberkulozid,
    sowie viruzid
    gemäß EN 14476 inkl. HBV/HIV, BVDV (HCV), Vaccinia-, Rota-,
    Adeno- und Noroviren
  • Zusätzlich wirksam gegen MRSA
  • Reduzierung der bakteriellen transienten Hautflora in 30 sek
  • Desinfiziert chirurgisch in 1,5 Min.
  • Sehr gut hautverträglich, auch bei häufiger Anwendung
  • Rückfettend
  • Getestet nach den Standardmethoden der DGHM / VAH und EN 1500/ EN 12791
  • VAH-gelistet
  • Alkohlfreies Konzentrat zur Flächendesinfektion
  • Aldehydfrei
  • Besonders hohe Materialverträglichkeit (auch für Acrylglas geeignet)
  • Gute Reinigungsleistung
  • Noro-Virus- und MRSA-wirksam
  • Kompatibel mit MyClean® Wipes Vliestuchrollen (4-Felder-Test)
  • HACCP-Verkehrsfähigkeitsbescheinigung

Anwendung

Zur Desinfektion von wischbeständigen Objektoberflächen und medizinischem Inventar,
auch für empfindliche Oberflächen wie z.B. Acrylglas, Pflegewannen etc. geeignet.

Eigenschaften

  • Schnell und umfassend bakterizid, fungizid, tuberkulozid, begrenzt viruzid, (inkl. HBV/HIV, BVDV(HCV),
    sowie Vaccinia-Viren), gemäß aktueller Empfehlung des RKI
  • Wirksam gegen Noro-, Rota- und SV40-Viren
  • MRSA wirksam
  • Sehr gute Reinigungsleistung
  • Sehr wirtschaftlich aufgrund niedriger Anwendungskonzentrationen
  • Sehr gute Materialverträglichkeit
  • Geeignet für zentrale und dezentrale Dosieranlagen
  • VAH-gelistet
  • HACCP-Verkehrsfähigkeitsbescheinigung

Produktbeschreibung

OP-Maske aus 3-lagigem Vliesstoff mit elastischem Band zum Fixieren hinter den Ohren.
Mit einstellbarem Nasenbügel für anatomisch korrekten Sitz.
Der Mundschutz ist hypoallergen, glasfaser- und latexfrei.
Steriliserbar mit Ethylenoxid, Strahlen oder -A 121°C.

Bemerkungen
Für den Einsatz in der Medizin und der Lebensmittelindustrie.

Material

  • Vorderseite: 100% glasfaserfreier Vliesstoff (ca. 20 g/m²)
  • Innen: Glasfaserfreies Filtermedium (ca. 20 g/m²)
  • Rückseite: 100% glasfaserfreier Vliesstoff (ca. 16 g/m²)
  • Nasenbügel: Flexibler Aluminiumdraht, mit Kunststoff ummantelt
  • Gummiband: Baumwolle; Elastan (Länge ca. 16,5 cm)

Abmessungen
Maske: Länge: 175 ± 2mm; Breite: 95 ± 2mm

Verwendbarkeit
5 Jahre

Produktbeschreibung

Einmalhandschuh aus Vinyl, Nitril oder Latex, transparent, glatte Oberfläche, und puderfrei.
Rechts uns links tragbar.

Bemerkungen

Geeignet für die professionelle Krankenpflege, Reinigungsarbeiten,
für den häuslichen Bereich sowie zur Lebensmittelzubereitung.

Verwendbarkeit

5 Jahre

Produktbeschreibung

Krankenunterlagen mit saugstarker Flockenfüllung,
um Flüssigkeiten aufzunehmen, rautenförmig geprägte
Vliesauflage mit Nässeschutz durch geprägte Polyethyen-Folie,
4-seitig geschlossen und undurchlässig mit geruchsbindenden Wirkstoffen.
Mit undurchlässiger, rutschfester Außenfolie.

 

Bemerkungen

Zur Abdeckung und Schonung von Matratzen, Liegen
und Tragen bei bettlägerigen Patienten.

Verwendbarkeit

5 Jahre

Material

Zellstoff, Vliesstoff, Polyethylen-Folie

Produktbeschreibung

Schürze aus Polyethylen, unsteril, optimaler Sitz
durch Verschlussbänder an der Taille, glatte Oberfläche,
feuchtigkeitsabweisend, strapazierfähig, geblockt,
für HACCP-Zwecke geeignet.
Sterilisierbar mit Ethylenoxid und Strahlen.

Bemerkungen

Für den Schutz der Kleidung vor Verschmutzungen in Medizin und Industrie.

 Verwendbarkeit

5 Jahre

Z

1. Box Auswahl

  • Gewünschte SaniBox® ankreuzen
  • alle Produkte angeben, die  benötigt werden
  • Handschuhgröße angeben
l

2. Antrag auf Kostenübernahme

  • Stammdaten eintragen
  • Empfänger der Lieferung angeben
  • Antrag unterschreiben

3. Rücksendung des Antrags

  • per Post: Adresse im Antrag
  • per Fax: 0441 361 482 31
  • per E-Mail: info@sanibox.de

4. Wir kümmern uns um den Rest

  • Wir übernehmen alle Formalitäten 
  • Monatlich kommt Ihre SaniBox® per Post zu Ihnen.

Lassen Sie sich die zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel-Box
bequem direkt zu Ihnen nach Hause liefern.

In nur 2 Schritten Ihre Pflegehilfsmittel jetzt beantragen

Wir vom Pflege-Dschungel arbeiten vertrauensvoll mit dem Team der SaniBox zusammen.

Diese übernehmen die komplette Beantragung der Pflegehilfsmittel,
die  Abwicklung der Kostenübernahme durch die Pflegekassen und die Abrechnung mit diesen.

Box 1 und 3

Eher für Hygieneschutz mit Bettschutzeinlagen

Pflegebox Händedesinfektion

Box 2 und *5

Eher Desinfektionsschutz mit Mundschutzmasken

* Meist beantragt zu Corona-Zeiten

Box 4 und 6

Eher stärkerer Schutz für Inkontinenzprobleme

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Nutzen Sei unseren kostenlosen Rückrufservice.

Unser Rückrufservice

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Damit Sie unseren Rückrufservices nutzen können, benötigen wir Ihre Nachricht, die Uhrzeit für einen Rückruf, Telefonnr. und für die Ansprache Ihren Namen. Ihre E-Mail-Adresse benötigen wir nur, um Ihre Zustimmung für den Rückruf zu erhalten und einen Missbrauch auszuschließen. Ihre personenbezogenen Daten werden nur zur Beantwortung Ihrer Anfrage gespeichert und nach unserem Rückruf gelöscht, es sei denn, es bestehen gesetzliche Aufbewahrungspflichten. Die Rechtsgrundlage für diese Datenverarbeitung ist der Art. 6 Abs. 1 lit. b) bzw. Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO.
Hier finden Sie unsere Datenschutzbestimmungen

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bequem direkt zu Ihnen nach Hause liefern.

Wir vom Pflege-Dschungel arbeiten vertrauensvoll mit dem Team der SaniBox zusammen. Diese übernehmen die Pflegehilfsmittel Beantragung, komplette Abwicklung der Kostenübernahme durch die Pflegekassen und die Abrechnung mit diesen. SaniBox® ist ein Service der SaniDepot GmbH. Sie sind Ihr Ansprechpartner im Bereich der häuslichen Pflegeversorgung.

Wir schätzen die zuverlässige und engagierte Arbeit von Gert und seinem SaniBox Team sehr und nutzen den Service selber für unsere Familien. Deshalb kann ich auch als selber pflegender Angehöriger die Pflegeprodukte und den tollen Service nur wärmstens empfehlen.
Sie können die SaniBox mit unserem Antrags-Generator einfach in wenigen Minuten kostenlos beantragen.
Hendrik Dohmeyer, Pflege-Dschungel

Ob durch Krankheit, Unfall oder aus Altersgründen – wird ein geliebter Mensch pflegebedürftig, ändert sich vieles. Betroffene können ihren Alltag nicht mehr alleine bewältigen und brauchen Hilfe. Wir unterstützen Sorgende und Pflegende Angehörige und ihrer Familienmitglieder mit nützlichen Produkten und Service rund um die häusliche Pflege.
Gert Benken, Geschäftsführer SaniDepot GmbH