Medikamentenberatung

Mehr Medikamentensicherheit durch Wochenblister.

Ein Viertel der Erwachsenen in Deutschland braucht dauerhaft drei oder mehr Arzneimittel. 

Medikamenten Wochenblister
Wenn Sie sich in der ambulanten häuslichen Versorgung befinden und voraussichtlich über die kommenden 28 Tage viele verschiedene Präparate zu sich nehmen, haben Sie die Voraussetzung für diese kostenlose Beratung erfüllt.

Wichtig ist dabei, dass Sie mindestens 5 ärztlich verordnet Präparate im Dauergebrauch haben. Diese müssen systemisch wirken, das bedeutet, dass diese Medikamente in die Blutbahn gelangen und sich über den Kreislauf im gesamten Organismus verteilen – also keine Augen-, Ohren- und Nasentropfen sowie Salben und Pasten.

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Der Fachausdruck für diese seit dem Sommer mögliche pharmazeutische Dienstleistung lautet „erweiterte Medikationsberatung bei Polymedikation“. Das neue Beratungsangebot darf nur von Apothekerinnen und Apothekern durchgeführt werden. Diese müssen dafür eine qualifizierte Fortbildung absolviert haben. Das von der Bundesapothekerkammer angebotene Qualifikationsprogramm lautet: „Medikationsanalyse, Medikationsmanagement als Prozess“.
Die Beratung ist eine apothekerliche Leistung und darf nur von entsprechend qualifizierten Apothekerinnen oder Apothekern erbracht werden.

Wir arbeiten hier mit dem qualifizierten Team der Burg Apotheke vertrauensvoll zusammen.

Hendrik Dohmeyer
Hendrik Dohmeyer - §7a Pflegeberater
und Autor beim Pflege-Dschungel

Seit über 15 Jahren bin ich Sorgender und Pflegender Angehöriger (SPA).
Als Pflegeberater bin ich bundesweit für viele Familien tätig.
Täglich nutzen durchschnittlich 1.500 Ratsuchende meine Informationen und Leistungen hier vom Pflege-Dschungel.

Warum die sichere Versorgung mit  Medikamenten so wichtig ist?

„7,6 Millionen Bundesbürger ab 65 Jahren nehmen täglich fünf oder mehr Arzneimittel ein. In der Altersgruppe zwischen 75 und 80 Jahren benötigt jeder Dritte sogar mehr als acht Medikamente“, berichtete die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) 2021. Nach Schätzungen des Bundesamtes für Arzneimittel sind etwa 500.000 Krankenhauseinweisungen pro Jahr auf Probleme mit dem Umgang von mehreren Medikamenten darauf zurückzuführen.

Nach Angaben der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) sterben mehr Menschen an den Folgen der Polymedikation als im Straßenverkehr.

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