Dieser Kurs ist der einzige der acht, in dem es nicht um die pflegebedürftige Person geht, sondern um Sie.
Das klingt banal und ist es nicht. Wer pflegt, stellt sich selbst hintan — erst bei den kleinen Dingen, dann bei den Arztterminen, irgendwann bei den Freundschaften. Meist fällt es erst auf, wenn nichts mehr geht.
Erschöpfung erkennen, bevor sie da ist
Der Kurs beginnt mit den Anzeichen: Schlafstörungen, Gereiztheit, das Gefühl, nichts mehr richtig zu machen, der Rückzug aus allem, was nicht Pflege ist. Diese Zeichen kommen fast immer in derselben Reihenfolge — und wer sie kennt, kann früh gegensteuern.
Körper und Seele
Der praktische Teil hat zwei Hälften. Die körperliche handelt vom Rücken, vom Heben und Bewegen, vom Schlaf und davon, dass die eigene Gesundheit auch Termine braucht, die man nicht immer wieder verschiebt.
Die seelische handelt von dem, worüber weniger gesprochen wird: von Schuldgefühlen, von Wut, die man sich nicht erlaubt, von Trauer über eine Beziehung, die es so nicht mehr gibt. All das ist normal in einer Pflegesituation — und es wird leichter, wenn es einen Namen bekommt.
Eigene Bedürfnisse behaupten
Der letzte Teil ist der schwerste: die eigenen Bedürfnisse zu benennen, ohne sich dafür zu rechtfertigen. Hilfe anzunehmen. Nein zu sagen, auch zu Familienmitgliedern, die gern raten und selten kommen.
Mehr dazu auf der Seite Belastung und Selbstfürsorge.
Lesen statt ansehen
Dieser Kurs besteht aus Text — Sie lesen ihn in Ihrem eigenen Tempo, können eine Stelle zweimal lesen, etwas überspringen oder sich einen Abschnitt ausdrucken.
Die Anmeldung gilt übrigens nicht nur für diesen einen Kurs. Wer sich einmal registriert hat, kann alle acht Textkurse nutzen — auch die, die er zunächst gar nicht gesucht hat.






