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10 Jahre Pflege-Dschungel, 2017 bis 2027 — zur Jubiläumsaktion Pflege-Dschungel. Orientierung. Begleitung.

Unabhängige Orientierung durch Pflegeversicherung,
Reform, Prävention und konkrete Pflegesituationen.

06Beratung & Kurse

Selbstpflege und Prävention für pflegende Angehörige

Damit die Kraft reicht

Ein Paar mittleren Alters sitzt im Wohnzimmer im Schneidersitz und meditiert vor einem Laptop

Wer pflegt, stellt sich selbst meist hintan — bis nichts mehr geht. Der Kurs zeigt konkrete Wege, der eigenen Erschöpfung vorzubeugen, und behandelt die körperliche wie die seelische Seite davon.

Kostenloser Textkurs — für Sie selbst, nicht für die Pflege

Format
zum Nachlesen
Kosten
Für gesetzlich Versicherte kostenlos nach § 45 SGB XI.
Abschluss
Teilnahmebestätigung zum Herunterladen
Anbieter
Pflege-Betreuer

Dieser Kurs ist der einzige der acht, in dem es nicht um die pflegebedürftige Person geht, sondern um Sie.

Das klingt banal und ist es nicht. Wer pflegt, stellt sich selbst hintan — erst bei den kleinen Dingen, dann bei den Arztterminen, irgendwann bei den Freundschaften. Meist fällt es erst auf, wenn nichts mehr geht.

Erschöpfung erkennen, bevor sie da ist

Der Kurs beginnt mit den Anzeichen: Schlafstörungen, Gereiztheit, das Gefühl, nichts mehr richtig zu machen, der Rückzug aus allem, was nicht Pflege ist. Diese Zeichen kommen fast immer in derselben Reihenfolge — und wer sie kennt, kann früh gegensteuern.

Körper und Seele

Der praktische Teil hat zwei Hälften. Die körperliche handelt vom Rücken, vom Heben und Bewegen, vom Schlaf und davon, dass die eigene Gesundheit auch Termine braucht, die man nicht immer wieder verschiebt.

Die seelische handelt von dem, worüber weniger gesprochen wird: von Schuldgefühlen, von Wut, die man sich nicht erlaubt, von Trauer über eine Beziehung, die es so nicht mehr gibt. All das ist normal in einer Pflegesituation — und es wird leichter, wenn es einen Namen bekommt.

Eigene Bedürfnisse behaupten

Der letzte Teil ist der schwerste: die eigenen Bedürfnisse zu benennen, ohne sich dafür zu rechtfertigen. Hilfe anzunehmen. Nein zu sagen, auch zu Familienmitgliedern, die gern raten und selten kommen.

Mehr dazu auf der Seite Belastung und Selbstfürsorge.

Lesen statt ansehen

Dieser Kurs besteht aus Text — Sie lesen ihn in Ihrem eigenen Tempo, können eine Stelle zweimal lesen, etwas überspringen oder sich einen Abschnitt ausdrucken.

Die Anmeldung gilt übrigens nicht nur für diesen einen Kurs. Wer sich einmal registriert hat, kann alle acht Textkurse nutzen — auch die, die er zunächst gar nicht gesucht hat.

Lernen, wann und wo es Ihnen passt

Sie können den Kurs am Computer, am Tablet oder am Telefon nutzen. Einzelne Abschnitte lassen sich in Ruhe durchgehen, unterbrechen und später fortsetzen — das ist im Pflegealltag oft der einzige Weg, überhaupt dazuzukommen.

Nach dem vollständigen Abschluss können Sie eine Teilnahmebestätigung herunterladen.

Ist der Kurs wirklich kostenlos?

Ja. Für gesetzlich Versicherte ist der Kurs nach Angaben von Pflege-Betreuer kostenlos. Die Kosten werden im Rahmen der Pflegekurse nach § 45 SGB XI von der gesetzlichen Kranken- beziehungsweise Pflegekasse übernommen.

Wichtig bei der Anmeldung: Geben Sie Ihre eigenen Daten und Ihre eigene Kranken- oder Pflegekasse an — nicht die der pflegebedürftigen Person. Der Kurs ist eine Leistung für Sie als pflegende Person.

Privatversicherte können die Kosten in der Regel bei ihrer privaten Krankenversicherung zur Erstattung einreichen. Eine kurze Rückfrage dort vorab erspart Ihnen später die Diskussion.

Das wird im Kurs behandelt

  • Woran sich beginnende Erschöpfung erkennen lässt
  • Was Prävention im Pflegealltag praktisch bedeutet
  • Wie sich körperliche Überlastung vermeiden lässt
  • Was der seelischen Gesundheit hilft
  • Wie sich eigene Bedürfnisse behaupten lassen, ohne Schuldgefühle
  • Wie sich die Pflege langfristig durchhalten lässt

Für wen der Kurs gedacht ist

  • Pflegende Angehörige, die dauerhaft im Einsatz sind
  • Menschen, die Beruf und Pflege vereinbaren
  • Alle, die sich erschöpft fühlen und nicht wissen, wo sie anfangen sollen
  • Angehörige, die vorbeugen möchten, bevor es so weit kommt

So kommen Sie hinein

Wenn Sie sich bei Pflege-Betreuer schon einmal angemeldet haben, melden Sie sich einfach an — alle acht Kurse sind dann bereits freigeschaltet.

  1. Auf den Kurslink klicken — er führt zur Anmeldung.
  2. Das Formular ausfüllen: Anrede, Name, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse und ein selbst gewähltes Passwort.
  3. Art der Krankenversicherung und die eigene Krankenkasse auswählen. Davon hängt ab, dass der Kurs nach § 45 SGB XI kostenfrei bleibt.
  4. Die Bedingungen des Anbieters bestätigen. Danach stehen alle acht Kurse zur Verfügung — nicht nur der, über den Sie hergekommen sind.

Nach dem vollständigen Abschluss können Sie eine Teilnahmebestätigung herunterladen.

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Für gesetzlich Versicherte kostenlos nach § 45 SGB XI.

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