Die Pflege eines Kindes ist etwas anderes als die Pflege eines alten Menschen. Es geht nicht darum, Fähigkeiten zu erhalten, sondern darum, Entwicklung zu ermöglichen — bei einem Kind, das sich verändert, während man lernt, mit ihm umzugehen.
Dieser Kurs behandelt zuerst die Grundlagen und geht dann auf zwei Krankheitsbilder ein, die den Familienalltag besonders prägen: ADHS und die Autismus-Spektrum-Störung.
Was bei Kindern anders ist
Der erste Teil klärt die Besonderheiten: Warum die Begutachtung bei Kindern anders läuft, warum der Vergleich mit gleichaltrigen Kindern die entscheidende Größe ist und was das für den Pflegegrad bedeutet. Ausführlicher steht das auf der Seite Pflegegrad bei Kindern.
ADHS
ADHS ist keine Frage von Erziehung, und die Familie, die damit lebt, hört das Gegenteil trotzdem regelmäßig. Der Kurs erklärt, was hinter der Unruhe, der Ablenkbarkeit und den Wutausbrüchen steckt und welche Wege im Alltag tatsächlich helfen — in der Familie wie in der Schule.
Mehr dazu auf der Seite ADHS.
Autismus-Spektrum
Beim Autismus-Spektrum geht es um eine andere Art, Reize wahrzunehmen und Verbindungen aufzunehmen. Der Kurs zeigt, was das im Alltag bedeutet, warum Verlässlichkeit und Vorhersehbarkeit so viel wert sind und wie sich Überforderung erkennen lässt, bevor sie eskaliert.
Mehr dazu auf der Seite Autismus-Spektrum.
Die Familie als Ganzes
Ein Kind mit hohem Bedarf verändert das Gefüge einer ganzen Familie — auch für die Geschwister, die dabei oft leise werden. Der Kurs spricht das an, statt es zu übergehen. Mehr dazu auf der Seite Rollen in der Familie.
Lesen statt ansehen
Dieser Kurs besteht aus Text — Sie lesen ihn in Ihrem eigenen Tempo, können eine Stelle zweimal lesen, etwas überspringen oder sich einen Abschnitt ausdrucken.
Die Anmeldung gilt übrigens nicht nur für diesen einen Kurs. Wer sich einmal registriert hat, kann alle acht Textkurse nutzen — auch die, die er zunächst gar nicht gesucht hat.






