Inkontinenz ist eines der häufigsten Themen in der Pflege — und eines der leisesten. Viele Menschen sprechen jahrelang mit niemandem darüber, nicht einmal mit der Hausarztpraxis. Dabei lässt sich fast immer etwas verbessern.
Der Kurs behandelt das Thema sachlich und ohne Verlegenheit. Er richtet sich an Betroffene ebenso wie an Pflegende.
Erst verstehen, dann versorgen
Zu Beginn geht es um die Formen von Inkontinenz und ihre möglichen Ursachen. Das ist keine Theorie: Von der Ursache hängt ab, was hilft. Manches lässt sich behandeln, manches durch Training bessern, manches nur gut versorgen — und diese drei Wege zu verwechseln, kostet Lebensqualität.
Die praktische Seite
Der zweite Teil handelt von den Hilfsmitteln: welche es gibt, wofür sie taugen und wie sie richtig eingesetzt werden. Dazu kommt der Hautschutz, der in der Praxis oft unterschätzt wird — wunde Haut entsteht schnell und heilt langsam.
Und es geht um den Alltag außer Haus: was es braucht, damit ein Arztbesuch, ein Ausflug oder ein Besuch bei den Enkeln möglich bleibt, statt aus Sorge abgesagt zu werden.
Über das Thema sprechen
Ein eigener Abschnitt gilt dem Gespräch selbst. Wie spricht man jemanden darauf an, ohne ihn zu beschämen? Wie geht man mit dem Leugnen um, das oft dazugehört? Das ist häufig die eigentliche Hürde — nicht die Versorgung.
Ausführlicher steht das auf der Seite Inkontinenz.
Lesen statt ansehen
Dieser Kurs besteht aus Text — Sie lesen ihn in Ihrem eigenen Tempo, können eine Stelle zweimal lesen, etwas überspringen oder sich einen Abschnitt ausdrucken.
Die Anmeldung gilt übrigens nicht nur für diesen einen Kurs. Wer sich einmal registriert hat, kann alle acht Textkurse nutzen — auch die, die er zunächst gar nicht gesucht hat.






