Eine Demenz verändert nicht nur das Gedächtnis. Sie verändert, wie ein Mensch die Welt wahrnimmt — und damit auch, warum er tut, was er tut. Das ist der Schlüssel zu fast allem, was im Alltag schwierig wird.
Wer versteht, dass hinter dem nächtlichen Aufbruch zur Arbeit keine Sturheit steckt, sondern eine andere Wirklichkeit, reagiert anders. Und meist erfolgreicher.
Was der Kurs klärt
Der Kurs erklärt, was bei einer Demenz im Gehirn geschieht und wie ein Verlauf aussehen kann — ohne die Schrecken auszumalen, aber auch ohne zu beschönigen. Wer weiß, was kommen kann, trifft Entscheidungen rechtzeitig statt unter Druck.
Der praktische Teil handelt von den Situationen, die täglich vorkommen: das immer gleiche Fragen, das Suchen nach Dingen, der Widerstand beim Waschen, die Unruhe am Abend. Für all das gibt es Wege, die den Konflikt entschärfen, statt ihn zu gewinnen.
Wenn die Worte weniger werden
Ein eigener Schwerpunkt liegt auf der Verständigung. Je weiter eine Demenz fortschreitet, desto weniger trägt die Sprache — und desto mehr tragen Tonfall, Blick, Berührung und Vertrautheit. Kontakt bleibt möglich, viel länger, als die meisten Angehörigen glauben.
Und Sie selbst
Demenz ist eine Erkrankung, die über Jahre geht. Deshalb gehört die Frage nach den eigenen Grenzen zum Thema dazu, nicht als Randnotiz. Mehr dazu auf den Seiten Demenz und Belastung und Selbstfürsorge.
Lesen statt ansehen
Dieser Kurs besteht aus Text — Sie lesen ihn in Ihrem eigenen Tempo, können eine Stelle zweimal lesen, etwas überspringen oder sich einen Abschnitt ausdrucken.
Die Anmeldung gilt übrigens nicht nur für diesen einen Kurs. Wer sich einmal registriert hat, kann alle acht Textkurse nutzen — auch die, die er zunächst gar nicht gesucht hat.






