Pflegetipps
Pflege zu Hause besteht aus vielen kleinen Handgriffen, die niemand von sich aus kann. Wie hebt man jemanden aus dem Bett, ohne dem eigenen Rücken zu schaden? Wie wäscht man einen Menschen, ohne ihm seine Würde zu nehmen? Hier finden Sie zwanzig Anleitungen aus meiner Beratungspraxis — beschrieben so, wie ich sie am Küchentisch erkläre.

Transparenz
Wie dieser Beitrag entstanden ist
Geschrieben und fachlich verantwortet unter der Leitung von Susanne Brinkmann, examinierte Pflegefachkraft, in Zusammenarbeit mit Hendrik Dohmeyer, Pflegeberater nach § 7a SGB XI.
- KI hilft beim Recherchieren von Quellen, beim Ordnen von Gedanken und dabei, Behördendeutsch verständlich zu machen.
- KI entscheidet nichts. Jede Zahl, jede Frist und jede rechtliche Aussage prüfe ich selbst, bevor sie hier steht.
Die Anleitungen stehen in vier Gruppen. Körperpflege und Ausscheidung zuerst, weil dort die größte Hemmschwelle liegt: Es sind alltagsnahe Hilfen, bei denen Nähe, Würde und Selbstständigkeit besonders wichtig sind. Danach Mobilität und Vorbeugung — Tipps, die Sicherheit fördern und gesundheitliche Folgeprobleme vermeiden helfen.
Die dritte Gruppe, medizinische Versorgung zu Hause, ist anders als die übrigen: Es sind behandlungspflegerische Aufgaben, die Angehörige nach fachlicher Anleitung übernehmen können — oder die ein ambulanter Pflegedienst ausführt. Lassen Sie sich jeden dieser Handgriffe einmal zeigen, bevor Sie ihn allein machen. Die vierte Gruppe, Gesundheit beobachten und Pflege organisieren, gibt Orientierung für Veränderungen, belastende Situationen und die Zusammenarbeit mit Fachleuten.
Wie geht es weiter?
- Video-Kurse — vieles davon zum Ansehen statt zum Lesen, für Versicherte kostenfrei
- Schulung nach § 45 zu Hause — jemand zeigt es Ihnen in Ihrer eigenen Wohnung
- Pflegealltag — was neben den Handgriffen sonst noch zu organisieren ist





