Auf ein Wort zum Entlastungsbetrag

Hallo!
Ich betreibe den Pflege-Dschungel und bin Mit-Initiator der P17 Petitions-Kampagne.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Du, wenn Sie, unsere Petition unterstützen würden.
Ganz einfach in 1 Minute hier auf der Seite unterschreiben.
Herzlichen Dank!

Ihr Hendrik Dohmeyer

Was ist besser?

Ein in der Theorie qualitativ tolles Leistungsangebot, das aber ganz praktisch nicht genutzt werden kann, weil es nicht vorhanden ist,

oder

ein vielleicht „nur“ gutes Unterstützungsangebot, das aber genutzt werden kann und den Familien echte Entlastung bringt?

Die Antwort sei doch logisch, sagen Sie, sagst Du.

So sehe ich das auch.

Allen über 3,5 Mio. Familien mit pflegebedürftigen Menschen steht monatlich ein Betrag von 125 Euro zur Verfügung. Mit diesem Geld sollen Entlastungsleistungen finanziert werden. Sinnigerweise ist der Rechtsanspruch des §45b SGBXI auch als Entlastungsbetrag tituliert.

Geschätzte 70 % aller Familien können diese Leistung aber nicht über die von den Bundesländern nach §45a anerkannten Anbieter abrufen. 

Warum? Entweder sind sie nicht vorhanden oder ihre zu geringen Kapazitäten sind ausgebucht.

Daran muss sich etwas ändern.

Was ist eine Petition?

Eine Petition ist ein Schreiben an eine Behörde oder Volksvertretung. Bürger können sich im Rahmen des demokratischen Prozesses über Behördenentscheidungen beschweren oder versuchen, auf die Änderung bestehender Gesetze einzuwirken.

Zeigt’s dem Spahn!

„Die Umsetzung des Bundesgesetzes ist Ländersache“, sagte uns Jens Spahn im Telefonat im August. Wenn da in der Versorgungssituation sich etwas verbessern soll, müssen die Landesverordungen optimiert werden.

Gesagt, getan!

Wir haben alle 16 Landesverordnungen gelesen und Vorschläge für eine Verbesserung ausgearbeitet. Das sind die Petitionen P1 bis P16.

Das war viel Arbeit. Sehr viel Arbeit.

Dann haben wir aber noch die P17 erstellt.

Die Petition P17 wandert Anfang Januar direkt auf den Schreibtisch unseres Gesundheitsministers (hoffentlich auch mit Deiner/Ihrer Unterschrift).

Damit wollen wir sicherstellen, dass unsere Entlastungsbeträge nicht verfallen. Das tun sie nämlich, wenn wir niemanden finden, der uns Entlastung verschaffen kann. Und das wird noch bis zum 2. Halbjahr 2019 dauern.

Aber dann ist es zu spät! Deshalb:

 

Macht bitte mit!



Prima. Danke 😉

Jetzt geht es im zweiten Schritt noch konkret um die Verbesserung in Ihrem, in Deinem Bundesland. Mit einem Klick auf einen der 16 Bundesländer-Button hier rechts und links gelangt man direkt auf die Informations- und Petitionsseite seines Bundeslandes. 

Dort sind unsere ausgearbeiteten Verbesserungsvorschläge als Forderung zur Umsetzung im 1. Halbjahr 2019 niedergeschrieben.

Wir brauchen mehr Anbieter mit mehr Angeboten!!!

 

Macht bitte dort auch mit!

Eure Unterschrift könnt Ihr ebenfalls gleich dort abgeben.

Wenn Ihr für mehrere Bundesländer unterschreiben möchtet (weil dort z.B. Kinder, die Eltern, Verwandte oder Freunde wohnen) könnt Ihr auch direkt auf unsere Sammelseite gehen.

 

Herzlichen Dank für Deine/Ihre Unterstützung!

Kornelia Schmidt* und Hendrik Dohmeyer

 

* Kornelia Schmidt ist Mit-Initiatorin und leitet den Verein Pflegende Angehörige e.V.

 

 

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