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10 Jahre Pflege-Dschungel, 2017 bis 2027 — zur Jubiläumsaktion Pflege-Dschungel. Orientierung. Begleitung.

Unabhängige Orientierung durch Pflegeversicherung,
Reform, Prävention und konkrete Pflegesituationen.

Medikamente verstehen: Orientierung für den Pflegealltag


Die häufigsten Krankheitsbilder und Medikamentengruppen — verständlich erklärt, mit Warnzeichen und Fragen für Arztpraxis und Apotheke.

Zahlreiche Medikamentenpackungen stehen auf einem Tisch, daneben liegt ein Medikationsplan.
Aktualisiert am 26.09.2026

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Wer einen Menschen pflegt oder selbst Unterstützung braucht, muss oft viele Medikamentennamen, Wirkstoffe und Einnahmehinweise im Blick behalten. Dieses Special erklärt die häufigsten Krankheitsbilder und Medikamentengruppen aus Sicht des Pflegealltags: verständlich, alltagsnah und mit Hinweisen, die in Beipackzetteln oft nicht im Mittelpunkt stehen.

Sie erfahren, was Angehörige beobachten können, welche Warnzeichen rasche Hilfe erfordern und welche Fragen Sie mit Arztpraxis oder Apotheke klären sollten. Die Inhalte ersetzen keine individuelle medizinische oder pharmazeutische Beratung und enthalten keine Therapieempfehlungen.

Zuerst: sicher richten, geben und beobachten

Das gilt für jedes Medikament auf dieser Seite — unabhängig davon, gegen was es hilft. Wie Sie den Überblick behalten, wie Sie Medikamente lagern und geben, worauf Sie danach achten und welche kostenlosen Ansprüche Sie haben.

Nach Krankheitsbild

Zwanzig Seiten, sortiert nach dem, was jemand hat. Jede erklärt, welche Medikamentengruppen dabei typischerweise vorkommen und was im Alltag zählt.

Nach Medikamentengruppe

Zehn Seiten, sortiert nach dem, was auf dem Tisch steht. Hier geht es um die Gruppen selbst — und um die umgangssprachlichen Namen, unter denen man sie kennt: Blutverdünner, Wassertabletten, Magenschutz, Kortison.

Sofort-Hilfe und Sicherheit

Drei Dinge, die für alle Medikamente gelten und die auf keiner Einzelseite fehlen:

  • Nichts eigenmächtig beginnen, verändern oder absetzen. Auch nicht „nur für ein paar Tage“ und auch nicht, weil es gut gemeint ist.
  • Maßgeblich ist der Wirkstoff, nicht der Name auf der Packung. Bei einem Herstellerwechsel ändern sich Name und Aussehen — der Wirkstoff bleibt.
  • Bei Unsicherheit nicht raten, sondern fragen. Apotheken sind eine niedrigschwellige Anlaufstelle: Sie kennen die Packungen und dürfen Auskunft geben.

Bei akuten schweren Beschwerden oder Lebensgefahr die 112. Für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Fragen außerhalb der Sprechzeiten gibt es den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.

Wie Sie Medikamente zu Hause sicher richten und geben, steht ausführlich auf Medikamente sicher vorbereiten und geben.

Quellen und Anlaufstellen

Wie geht es weiter?

Porträt von Hendrik Dohmeyer

Wer schreibt hier?

Hendrik Dohmeyer

Pflegeberater nach § 7a SGB XI · sorgender und pflegender Angehöriger · Autor beim Pflege-Dschungel

Neunzehn Jahre lang habe ich meine beiden Eltern als sorgender und pflegender Angehöriger begleitet – bis 2024. Was ich in dieser Zeit über die Pflegeversicherung wissen musste, habe ich mir mühsam selbst zusammengesucht. Genau das soll Ihnen hier erspart bleiben.

Nach einer kurzen Pause wurden leider weitere Menschen in meiner Familie pflegebedürftig und benötigen seitdem Unterstützung. Diese Situation teile ich mit vielen anderen Familien in Deutschland: Pflege kann unerwartet erneut Teil des eigenen Lebens werden.

Heute führe ich bundesweit Beratungsbesuche nach § 37 Abs. 3 SGB XI durch, engagiere mich im Vorstand des Vereins Pflegende Angehörige e. V. und schreibe seit 2021 die Kolumne „Rat und Recht“ in der Zeitschrift Pflegepartner. Was hier steht, stammt aus eigener Erfahrung und meiner täglichen Beratungspraxis – nicht aus zweiter Hand.

Mehr über Hendrik Dohmeyer

  • Beratungen nach § 37 Abs. 3
  • 19 Jahre eigene Pflegeerfahrung
  • Vorstand Pflegende Angehörige e. V.
  • Über 30 Fachbeiträge seit 2021
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