Medikamente verstehen: Orientierung für den Pflegealltag
Die häufigsten Krankheitsbilder und Medikamentengruppen — verständlich erklärt, mit Warnzeichen und Fragen für Arztpraxis und Apotheke.

Transparenz
Wie dieser Beitrag entstanden ist
Geschrieben, geprüft und verantwortet von Hendrik Dohmeyer, Pflegeberater nach § 7a SGB XI.
- KI hilft beim Recherchieren von Quellen, beim Ordnen von Gedanken und dabei, Behördendeutsch verständlich zu machen.
- KI entscheidet nichts. Jede Zahl, jede Frist und jede rechtliche Aussage prüfe ich selbst, bevor sie hier steht.
Wer einen Menschen pflegt oder selbst Unterstützung braucht, muss oft viele Medikamentennamen, Wirkstoffe und Einnahmehinweise im Blick behalten. Dieses Special erklärt die häufigsten Krankheitsbilder und Medikamentengruppen aus Sicht des Pflegealltags: verständlich, alltagsnah und mit Hinweisen, die in Beipackzetteln oft nicht im Mittelpunkt stehen.
Sie erfahren, was Angehörige beobachten können, welche Warnzeichen rasche Hilfe erfordern und welche Fragen Sie mit Arztpraxis oder Apotheke klären sollten. Die Inhalte ersetzen keine individuelle medizinische oder pharmazeutische Beratung und enthalten keine Therapieempfehlungen.
Zuerst: sicher richten, geben und beobachten
Das gilt für jedes Medikament auf dieser Seite — unabhängig davon, gegen was es hilft. Wie Sie den Überblick behalten, wie Sie Medikamente lagern und geben, worauf Sie danach achten und welche kostenlosen Ansprüche Sie haben.
Nach Krankheitsbild
Zwanzig Seiten, sortiert nach dem, was jemand hat. Jede erklärt, welche Medikamentengruppen dabei typischerweise vorkommen und was im Alltag zählt.
Herz & KreislaufBluthochdruck: Medikamente im Pflegealltag verstehenMehr erfahren
Herz & KreislaufHerzinsuffizienz: Medikamente und wichtige BeobachtungenMehr erfahren
Herz & KreislaufVorhofflimmern: Gerinnungshemmer und FrequenzkontrolleMehr erfahren
Herz & KreislaufKoronare Herzkrankheit (KHK): Medikamente zur Vorbeugung von Herzinfarkt und SchlaganfallMehr erfahren
Herz & KreislaufErhöhte Cholesterinwerte: Cholesterinsenker verstehenMehr erfahren
Stoffwechsel & AtmungDiabetes Typ 2: Medikamente sicher begleitenMehr erfahren
Stoffwechsel & AtmungDiabetes Typ 1: Insulin im Alltag sicher begleitenMehr erfahren
Stoffwechsel & AtmungCOPD: Inhalationsmedikamente richtig einordnenMehr erfahren
Stoffwechsel & AtmungAsthma: Dauerspray und Bedarfsspray verstehenMehr erfahren
Stoffwechsel & AtmungOsteoporose: Medikamente und EinnahmebesonderheitenMehr erfahren
Neurologie & PsycheAlzheimer und Demenz: Medikamente alltagsnah begleitenMehr erfahren
Neurologie & PsycheParkinson: Medikamente pünktlich und sicher begleitenMehr erfahren
Neurologie & PsycheDepression: Antidepressiva im PflegealltagMehr erfahren
Neurologie & PsycheEpilepsie: Medikamente und AnfallssicherheitMehr erfahren
Neurologie & PsycheSchmerzen: Schmerzmittel sicher begleitenMehr erfahren
Kinder & weitere PflegesituationenADHS: Medikamente bei Kindern und Jugendlichen begleitenMehr erfahren
Kinder & weitere PflegesituationenAllergien und Heuschnupfen: Medikamente im AlltagMehr erfahren
Kinder & weitere PflegesituationenNeurodermitis: Cremes und Systemtherapien verstehenMehr erfahren
Neurologie & PsycheSpastik: Medikamente und Alltagshilfen einordnenMehr erfahren
Stoffwechsel & AtmungReflux und Magenschutz: Säureblocker verstehenMehr erfahrenNach Medikamentengruppe
Zehn Seiten, sortiert nach dem, was auf dem Tisch steht. Hier geht es um die Gruppen selbst — und um die umgangssprachlichen Namen, unter denen man sie kennt: Blutverdünner, Wassertabletten, Magenschutz, Kortison.
Herz & KreislaufBlutverdünner verstehen: Gerinnungshemmer und PlättchenhemmerMehr erfahren
Herz & KreislaufBlutdrucksenker verstehenMehr erfahren
Herz & KreislaufWassertabletten und Diuretika verstehenMehr erfahren
Neurologie & PsycheSchmerzmittel und Opioide verstehenMehr erfahren
Neurologie & PsycheSchlaf- und Beruhigungsmittel verstehenMehr erfahren
Neurologie & PsycheAntidepressiva verstehenMehr erfahren
Stoffwechsel & AtmungKortison verstehenMehr erfahren
Kinder & weitere PflegesituationenAntibiotika verstehen und sicher anwendenMehr erfahren
Stoffwechsel & AtmungInsulin und Diabetesmedikamente verstehenMehr erfahren
Kinder & weitere PflegesituationenPolypharmazie: Wenn viele Medikamente zusammenkommenMehr erfahrenSofort-Hilfe und Sicherheit
Drei Dinge, die für alle Medikamente gelten und die auf keiner Einzelseite fehlen:
- Nichts eigenmächtig beginnen, verändern oder absetzen. Auch nicht „nur für ein paar Tage“ und auch nicht, weil es gut gemeint ist.
- Maßgeblich ist der Wirkstoff, nicht der Name auf der Packung. Bei einem Herstellerwechsel ändern sich Name und Aussehen — der Wirkstoff bleibt.
- Bei Unsicherheit nicht raten, sondern fragen. Apotheken sind eine niedrigschwellige Anlaufstelle: Sie kennen die Packungen und dürfen Auskunft geben.
Bei akuten schweren Beschwerden oder Lebensgefahr die 112. Für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Fragen außerhalb der Sprechzeiten gibt es den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.
Wie Sie Medikamente zu Hause sicher richten und geben, steht ausführlich auf Medikamente sicher vorbereiten und geben.
Quellen und Anlaufstellen
- gesund.bund.de — Nationales Gesundheitsportal — geprüfte Informationen des Bundesgesundheitsministeriums
- aponet.de — Portal der Apothekerverbände — Arzneimittelwissen und Apothekensuche
- PRISCUS-2.0-Liste — Medikamente, die im Alter oft ungünstig sind
- BfArM: Nebenwirkung melden — auch Angehörige dürfen melden
- Der bundeseinheitliche Medikationsplan — wer ihn bekommt und was darin steht
Wichtig zu wissen
Die Informationen dienen der pflegerelevanten Orientierung und ersetzen weder Beipackzettel noch die persönliche Beratung durch Arztpraxis oder Apotheke. Ob ein Medikament geeignet ist, wie es dosiert wird und wie lange es angewendet wird, ist individuell zu entscheiden. Medikamente nicht eigenmächtig beginnen, verändern oder absetzen. Bei akuten schweren Beschwerden oder Lebensgefahr die 112 anrufen.
Fachlich gegengelesen Dieser Text wurde extern fachlich geprüft und anschließend überarbeitet.
Stand: September 2026
Wie geht es weiter?
- Medikamente sicher vorbereiten und geben — der Pflegetipp zur täglichen Handhabung
- Pflegealltag — alle Themen des Alltags im Überblick
- Pflegetipps — zwanzig Anleitungen für die Pflege zu Hause
- Pflegeberatung nach § 7a — unabhängig, kostenfrei





