Trauerbegleitung
Auch: Trauergruppe, Trauerberatung, Trauercafé
Begleitung für Menschen nach dem Tod eines nahestehenden Menschen – im Einzelgespräch, in Gruppen oder in offenen Treffs. Meist kostenfrei oder gegen kleinen Beitrag. Auch lange nach dem Tod ist ein Einstieg möglich.
Angeboten wird sie von Hospizdiensten, Kirchengemeinden, Wohlfahrtsverbänden und freien Trauerbegleiterinnen. Für pflegende Angehörige ist die Zeit danach oft schwerer als erwartet: Nach Monaten oder Jahren, in denen der Tag von der Pflege bestimmt war, fällt nicht nur ein Mensch weg, sondern auch die Aufgabe. Viele empfinden zugleich Erleichterung und schämen sich dafür – das ist verbreitet und normal. Trauer folgt keinem Fahrplan und keiner vorgegebenen Abfolge von Phasen. Wenn die Belastung anhält, den Alltag dauerhaft lähmt oder körperliche Beschwerden hinzukommen, ist ärztlicher Rat angezeigt. Manche Angebote richten sich ausdrücklich an pflegende Angehörige, andere an Kinder und Jugendliche.
- Zuständig ist
- Hospizdienste, Kirchengemeinden, Wohlfahrtsverbände
Rechtsstand 01.01.2026
Transparenz
Wie dieser Beitrag entstanden ist
Geschrieben, geprüft und verantwortet von Hendrik Dohmeyer, Pflegeberater nach § 7a SGB XI.
- KI hilft beim Recherchieren von Quellen, beim Ordnen von Gedanken und dabei, Behördendeutsch verständlich zu machen.
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