Sterbephase
Auch: Finalphase, letzte Lebensphase, Sterbeprozess
Die letzten Tage und Stunden des Lebens. Der Körper stellt seine Funktionen nach und nach ein – ein Vorgang, der eigenen Regeln folgt und sich nicht aufhalten lässt.
Häufige Zeichen sind zunehmende Schwäche, langes Schlafen, kaum noch Interesse an Essen und Trinken, kühle und marmoriert wirkende Haut an Händen und Füßen, eine veränderte Atmung mit Pausen. Viele Menschen ziehen sich innerlich zurück, manche werden noch einmal unruhig. Für Angehörige ist das schwer auszuhalten, weil es aussieht wie Leiden. Vieles davon ist Teil des Vorgangs und für die sterbende Person nicht so quälend, wie es wirkt. Was jetzt zählt: Ruhe im Raum, gedämpftes Licht, Mundpflege, vertraute Stimmen, Berührung, wenn sie angenommen wird. Bei Unsicherheit oder sichtbaren Beschwerden gehört ärztlicher Rat dazu.
- Zuständig ist
- die Hausarztpraxis oder das Palliativteam
Rechtsstand 01.01.2026
Transparenz
Wie dieser Beitrag entstanden ist
Geschrieben, geprüft und verantwortet von Hendrik Dohmeyer, Pflegeberater nach § 7a SGB XI.
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