Schlafstörungen im Alter
Auch: Schlaflosigkeit, Insomnie, nächtliches Wachliegen
Ein- und Durchschlafprobleme, die im Alter zunehmen. Für pflegende Angehörige sind gestörte Nächte einer der häufigsten Gründe, warum die Pflege zu Hause am Ende doch nicht weitergeht.
Mit dem Alter wird der Schlaf leichter und kürzer, das ist normal. Zum Problem wird es, wenn Schmerzen, häufiges Wasserlassen, Atemaussetzer, Unruhe bei Demenz oder Sorgen dazukommen. Häufig verschiebt sich auch der Rhythmus: langer Mittagsschlaf, dafür nachts wach. Vor jeder Behandlung lohnt der Blick auf die Gewohnheiten – Tageslicht am Morgen, Bewegung am Tag, kein langer Mittagsschlaf, feste Zeiten, abends weniger Flüssigkeit. Schlafmittel wirken im Alter länger als gedacht und erhöhen die Sturzgefahr erheblich; sie sind allenfalls kurzzeitig und ärztlich begleitet sinnvoll. Auch die eigene Erschöpfung als pflegende Person gehört angesprochen.
- Zuständig ist
- ärztliche Abklärung, hausärztlich
Rechtsstand 01.01.2026
Transparenz
Wie dieser Beitrag entstanden ist
Geschrieben, geprüft und verantwortet von Hendrik Dohmeyer, Pflegeberater nach § 7a SGB XI.
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