Schädel-Hirn-Trauma
Auch: Hirnverletzung, Gehirnerschütterung, SHT
Eine Verletzung des Gehirns durch Gewalteinwirkung von außen, meist nach einem Sturz oder Unfall. Die Folgen reichen von vorübergehender Benommenheit bis hin zu dauerhafter Pflegebedürftigkeit, je nach Schwere.
Bei älteren Menschen entsteht ein Schädel-Hirn-Trauma schon durch einen Sturz aus dem Stand. Gefährlich ist dabei die langsame Blutung zwischen Hirnhäuten: Sie kann sich über Tage bis Wochen entwickeln, sodass Verwirrtheit, Kopfschmerz oder eine einseitige Schwäche erst lange nach dem Sturz auffallen – der Zusammenhang wird dann übersehen. Unter blutverdünnenden Medikamenten steigt dieses Risiko deutlich. Bleiben Folgen zurück, sind es oft weniger die Lähmungen als Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, rasche Erschöpfung und Reizbarkeit, die den Alltag prägen. Jeder Sturz auf den Kopf gehört ärztlich beurteilt, bei Bewusstlosigkeit oder Erbrechen sofort über den Notruf.
- Zuständig ist
- ärztliche Beurteilung; bei Bewusstlosigkeit der Notruf 112
Rechtsstand 01.01.2026
Transparenz
Wie dieser Beitrag entstanden ist
Geschrieben, geprüft und verantwortet von Hendrik Dohmeyer, Pflegeberater nach § 7a SGB XI.
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