Rasselatmung
Auch: Todesrasseln, terminale Rasselatmung
Ein brodelndes oder rasselndes Atemgeräusch in den letzten Lebensstunden. Es entsteht durch Sekret im Rachen, das nicht mehr abgehustet oder geschluckt wird. Für Angehörige klingt es bedrohlicher, als es für den sterbenden Menschen ist.
Für Angehörige ist dieses Geräusch oft das Schwerste an der Sterbephase, weil es nach Ersticken klingt. Nach allem, was Fachleute beobachten, empfinden sterbende Menschen es nicht als quälend – das Bewusstsein ist zu diesem Zeitpunkt meist stark eingetrübt. Absaugen bringt in der Regel keine Erleichterung und kann belasten; es wird in der Palliativversorgung zurückhaltend eingesetzt. Was hilft, ist eine leichte Seitenlage oder ein erhöhter Oberkörper, sehr sparsames Zuführen von Flüssigkeit und sorgfältige Mundpflege. Wenn das Geräusch stark belastet, gibt es medikamentöse Möglichkeiten, die das Sekret vermindern; die Entscheidung darüber trifft allein die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.
- Zuständig ist
- die behandelnde Ärztin oder das Palliativteam
Rechtsstand 01.01.2026
Transparenz
Wie dieser Beitrag entstanden ist
Geschrieben, geprüft und verantwortet von Hendrik Dohmeyer, Pflegeberater nach § 7a SGB XI.
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