Pacing
Auch: Energiemanagement, Belastungssteuerung
Eine Art, den Tag so einzuteilen, dass die eigene Belastungsgrenze nicht überschritten wird. Gedacht für Erkrankungen, bei denen Überlastung den Zustand dauerhaft und bleibend verschlechtert.
Der Grundgedanke ist einfach und schwer durchzuhalten: Pausen kommen vor der Erschöpfung, nicht danach. Tätigkeiten werden in kleine Abschnitte geteilt, zwischen denen ausgeruht wird, auch wenn es gerade gut geht. Das Gegenteil ist das übliche Muster – an guten Tagen nachholen, was liegengeblieben ist, und danach tagelang ausfallen. In der häuslichen Pflege bedeutet Pacing vor allem, den Tagesablauf danach zu planen und Besuche, Termine und Körperpflege nicht zu häufen. Für Angehörige ist das eine Umstellung, weil es dem Impuls widerspricht, zu motivieren. Die individuelle Grenze lässt sich nicht von außen bestimmen; sie wird gemeinsam mit ärztlicher Begleitung herausgefunden.
- Zuständig ist
- ärztliche Begleitung; Beratung auch über Selbsthilfeorganisationen
Rechtsstand 01.01.2026
Transparenz
Wie dieser Beitrag entstanden ist
Geschrieben, geprüft und verantwortet von Hendrik Dohmeyer, Pflegeberater nach § 7a SGB XI.
- KI hilft beim Recherchieren von Quellen, beim Ordnen von Gedanken und dabei, Behördendeutsch verständlich zu machen.
- KI entscheidet nichts. Jede Zahl, jede Frist und jede rechtliche Aussage prüfe ich selbst, bevor sie hier steht.
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