Nierenschwäche
Auch: Niereninsuffizienz, chronische Nierenerkrankung, Nierenversagen
Eine nachlassende Fähigkeit der Nieren, das Blut zu reinigen. Sie entwickelt sich meist über Jahre, ohne Beschwerden zu machen – bemerkt wird sie oft erst spät.
Häufigste Ursachen sind Diabetes und Bluthochdruck. Zeichen wie Müdigkeit, Übelkeit, Juckreiz, geschwollene Beine oder Appetitlosigkeit kommen erst in fortgeschrittenen Stadien und werden leicht dem Alter zugeschrieben. Für den Alltag folgt daraus vor allem eines: Viele gängige Medikamente werden über die Nieren ausgeschieden und müssen in der Dosis angepasst werden – auch frei verkäufliche Schmerzmittel können hier erheblichen Schaden anrichten. Nichts sollte ohne Rücksprache eingenommen werden. Ernährungsempfehlungen sind individuell und gehören fachlich begleitet, nicht aus dem Internet übernommen. Kontrolle und Behandlung erfolgen ärztlich, hausärztlich oder in einer nierenmedizinischen Praxis; regelmäßige Blutkontrollen gehören dazu.
- Zuständig ist
- ärztliche Behandlung, hausärztlich oder nephrologisch
Rechtsstand 01.01.2026
Transparenz
Wie dieser Beitrag entstanden ist
Geschrieben, geprüft und verantwortet von Hendrik Dohmeyer, Pflegeberater nach § 7a SGB XI.
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