Harninkontinenz
Auch: Blasenschwäche, Inkontinenz, unfreiwilliger Harnverlust, Einnässen
Der unfreiwillige Verlust von Urin. Sehr verbreitet im Alter, selten angesprochen – und in vielen Fällen behandelbar oder zumindest deutlich zu bessern. Viele trinken deshalb zu wenig.
Es gibt verschiedene Formen mit ganz unterschiedlichen Ursachen, von der geschwächten Beckenbodenmuskulatur bis zum plötzlichen Harndrang. Für die Pflege zu Hause ist die Scham das größte Hindernis: Viele Menschen trinken weniger, um trocken zu bleiben, und riskieren dadurch Austrocknung und Verwirrtheit. Andere gehen nicht mehr aus dem Haus. Hilfreich sind feste Toilettenzeiten, ein freier und beleuchteter Weg zur Toilette, Kleidung, die sich schnell öffnen lässt, und ein Toilettenstuhl für die Nacht. Aufsaugende Produkte verordnet die Ärztin über die Krankenkasse – sie gehören nicht zu den Pflegehilfsmitteln der Pflegekasse. Abklärung und Behandlung erfolgen ärztlich.
- Rechtsgrundlage
- § 33 SGB V
- Zuständig ist
- ärztliche Abklärung; aufsaugende Produkte über die Krankenkasse auf Rezept
Rechtsstand 01.01.2026
Transparenz
Wie dieser Beitrag entstanden ist
Geschrieben, geprüft und verantwortet von Hendrik Dohmeyer, Pflegeberater nach § 7a SGB XI.
- KI hilft beim Recherchieren von Quellen, beim Ordnen von Gedanken und dabei, Behördendeutsch verständlich zu machen.
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