Epilepsie
Auch: Anfallsleiden, Krampfanfall, epileptischer Anfall
Eine Erkrankung mit wiederkehrenden Anfällen, die durch plötzliche Entladungen im Gehirn entstehen. Nicht jeder Anfall geht mit Krämpfen und Bewusstlosigkeit einher – manche dauern nur Sekunden und fallen kaum auf.
Neben dem bekannten großen Anfall gibt es kurze Aussetzer von Sekunden, in denen jemand nur ins Leere schaut – im Alter werden diese oft für Demenz gehalten. Für Angehörige zählt vor allem, was im Anfall zu tun ist: Umgebung sichern, Kopf polstern, nichts in den Mund schieben, nicht festhalten, auf die Uhr sehen. Dauert ein Anfall länger als fünf Minuten oder folgt gleich der nächste, ist es ein Notfall für den Ruf 112. Danach braucht die Person Ruhe und Schlaf. Regelmäßige Einnahme der Medikamente und ausreichender Schlaf sind die wichtigsten Schutzfaktoren. Die Einstellung der Medikamente und die Verlaufskontrolle erfolgen ärztlich, in der Regel neurologisch.
- Zuständig ist
- neurologische Behandlung; im Anfall über fünf Minuten der Notruf 112
Rechtsstand 01.01.2026
Transparenz
Wie dieser Beitrag entstanden ist
Geschrieben, geprüft und verantwortet von Hendrik Dohmeyer, Pflegeberater nach § 7a SGB XI.
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