Dialyse
Auch: Blutwäsche, Hämodialyse, Bauchfelldialyse, Peritonealdialyse
Ein Verfahren, das die Aufgabe der Nieren übernimmt. Es prägt den Wochenablauf grundlegend – meist drei Behandlungen in der Woche mit jeweils mehreren Stunden, dazu die Fahrten hin und zurück.
Bei der häufigsten Form fließt das Blut über einen Gefäßzugang am Arm durch ein Gerät im Dialysezentrum. Der Arm mit dem Zugang wird geschont: kein Blutdruckmessen, keine Blutentnahme, nichts Einschnürendes. Daneben gibt es die Bauchfelldialyse, die zu Hause und meist nachts läuft und mehr Freiheit lässt, aber sorgfältige Hygiene verlangt. Nach der Behandlung sind viele Menschen erschöpft, der Tag ist damit verbraucht – das gehört in der Begutachtung erwähnt, weil es die Selbstständigkeit einschränkt. Die Fahrten zum Zentrum trägt die Krankenkasse; bei gesetzlich Versicherten bleibt in der Regel eine Zuzahlung je Fahrt, sofern keine Befreiung vorliegt. Behandlung, Ernährungs- und Trinkmengenvorgaben erfolgen ärztlich und sind bei jedem Menschen anders.
- Rechtsgrundlage
- § 60 SGB V
- Zuständig ist
- nephrologische Behandlung; Fahrkosten über die Krankenkasse
Rechtsstand 01.01.2026
Transparenz
Wie dieser Beitrag entstanden ist
Geschrieben, geprüft und verantwortet von Hendrik Dohmeyer, Pflegeberater nach § 7a SGB XI.
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