Infografik – Entlastungsbetrag 2018

Entlastungsbetrag, Infografik, Pflegepolitik, Pflegeversicherung

Ich empfinde das Wirrwarr um den Entlastungsbetrag anstrengend und denke, dass das vielen so geht.

Deshalb habe ich mir mal die Zeit genommen und alle relevanten Informationen zu den Regelungen je Bundesland ausgewertet und aufbereitet.

 Auf der Infografik finden Sie eine Übersicht zum eigentlichen Konzept des Entlastungsbetrags, wie es sich der Gesetzgeber gedacht hatte. Dieses berücksichtigte bereits 2014 die Anforderungen des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und die neuen Dimensionen der Entlastungsangebote. 

Diese Aktualisierung der Anforderungen spiegelt sich nicht in allen Landesverordnungen wider. Trotz Übernahme der neuen Präambel wurden hier oft die alten Konzepte aus den früheren Regelungen für die „niedrigschwelligen Betreuungs- und Entlastungsangebote“ verwendet.

Die Weigerung der meisten Landesregierungen, die Entlastungsleistungen auch von qualifiziert geschulten Nachbarn, Bekannten und Verwandten durchführen zu lassen, führt zu sehr unbefriedigenden Ergebnissen. Laut einer aktuellen Umfrage  nutzen über 50 % der Familien den Entlastungsbetrag nicht.     

Die in der Infografik komprimiert dargestellten finanziellen Möglichkeiten sind auf meiner Seite zum Entlastungsbetrag und zum ergänzenden Umwandlungsanspruch von Sachleistungen in Detail erläutert. Hier finden Sie auch mögliche Umsetzungen der Ansprüche, die nicht unwesentliche finanzielle Vorteile bieten können.  

Konkrete Hilfen für Anbieter und Suchende 

Für alle 16 Bundesländer sind die direkten Links zu allgemeinen Informationen, Anbieter-Listen, gesetzlichen Verordnungen und den Informationen für Anbieter-Bewerbungen/Anträge übersichtlich dargestellt. Im Einzelnen finden Sie:

  • Allgemeine  Informationen der Landesregierungen und Ämter
  • Wortlaut der landesspezifischen Verordnungen für Anbieter
  • Antrags-Informationen für Anbieter
  • Listen mit Anbietern in den Bundesländern

Hier am Beispiel vom Bundesland Niedersachen sehen Sie exemplarisch die Aufbereitung, wie sie für jedes Bundesland zu finden ist.

Alle Informationen finden Sie auf der Seite zum Entlastungsbetrag. Auf der Seite bitte etwas herunter scrollen.

Hier können Sie die Infografik – Entlastungsbetrag 2018  als PDF herunterladen

Ich hoffe, Sie bekommen so etwas mehr Licht im ENTLASTUNGSBETRAG-Pflege-Dschungel 😉

Mit besten Grüßen

Hendirk Dohmeyer

Als pflegender Angehöriger mit über 10 Jahren Erfahrung kenne ich den Pflege-Dschungel inzwischen recht gut.

Ich möchte Ihnen helfen, die organisatorischen Aufgaben der Pflege leichter zu bewerkstelligen.

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Alle Pflegeleistungen der Pflegeversicherung im Überblick

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4 Kommentare

  1. C.Sandhop

    Hallo Guten Abend,
    Tolle Idee für die Infos hier zu veröffentlichen 👍
    MeineFrage ist: bis 2018 müssen die Beträge aus 2015 +2016 bis 12/2018 aufgebraucht werden, woher weiß man welchen Betrag die Pflegekassen zuerst abrechnen, da ja auch von 2017 bis 06/2018 aufgebraucht werden muss.
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Mit freundlichen grüßen C.Sandhop

    Antworten
    • Hendrik Dohmeyer

      Guten Morgen, einfach bei Ihrer Pflegekasse anrufen und um eine aktuelle Aufstellung der Guthaben fragen und um die Zusendung der Übersicht bitten. Das sollte überhaupt kein Problem sein. Je nachdem welche Beträge dort noch stehen, müssen Sie dann bei der Abrechnung zum 30.6. eine entsprechende Ansage machen, dass zuerst die Restguthaben aus 2017 abgerechnet werden. Kundenorientierte Kassen sollte das aber eigentlich auch als Service selber regeln und ihre Kunden nicht enttäuschen.

      Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

      Hendrik Dohmeyer

      Antworten
  2. Diana Schindler

    Hallo Herr Dohmeyer,

    ich war schon des öfteren auf Ihrer Seite und hat mir schon viel geholfen.
    Jetzt meine Fragen. Eine Bekannte aus unseren Dorf,kommt zu meiner Mama (PG3&bettlägerig)
    und liest ihr oft aus Zeitungen oder Büchern vor. Zählt sowas auch als Entlastungbetrag? Und kann ich es der Pflegekasse in Rechnung stellen?
    Danke und liebe Grüße Diana

    Antworten
    • Hendrik Dohmeyer

      Hallo Diana, schön, dass ich Dir schon helfen konnte. Eure Bekannte könnte dies nur über den Entlastungsbetrag abrechnen, wenn sie von Eurer Landesregierung hierfür anerkannt ist. Dies setzt aber voraus, dass in Eurem Bundesland überhaupt private Helfer anerkannt werden.
      Wenn Eure Bekannte die Betreuungsleistung während Deiner stundenweisen Abwesenheit (warum auch immer) ausführt, könnt ihr sie natürlich vom Budget der Verhinderungspflege bezahlen.

      Beste Grüße
      Hendrik

      Antworten

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1. Baden-Württemberg

Baden-Württemberg Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI

Anmerkungen:

In Baden Württemberg ist keine zentrale Seite für alle anerkannten Anbieter vorhanden. Wir verlinken als Beispiel auf die Anbieter in Karlsruhe.

Mit ihrem gesuchten „Stadtnamen“ & „Liste der anerkannten Dienste zur Unterstützung im Alltag §45a“ einfach bei BING oder Google suchen.

Für Betreuung

Für haushaltsnahe Dienstleistungen

2. Bayern

Bayern Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI

Anmerkungen: Das „Zentrum Bayern Familie und Soziales“ hat zur Zeit Probleme mit dem Internetzugang.

Falls eine Fehlermeldung erscheit, wenn Sie sich für den Anbieter-Antrag interessieren, bitte zwischenzeitlich 089189660 anrufen.

4. Brandenburg

Brandenburg Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI

Anmerkungen: Die Verordnung basiert noch auf dem alten § 45b Absatz 4 (104 / 208 Euro Regelung). Trotzdem wird sie anscheinend für die Anerkennung angewendet.

Eine Liste mit Anbierten ist (noch) nicht vorhanden. Es wird auf den pflege-navigator.de verwiesen, der aber nicht wirklcih helfen kann.

5. Bremen

Bremen Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI

Anmerkungen: Es müssen bis zu 360 Euro „Regiekosten“ jährlich an das vermittelnde  Dienstleistungszentrum überweisen werden, wenn man eine/n der ehrenamtlichen Helfer/innen beschäftigen möchte.

Diese Regiekosten werden offiziell nicht von der Pflegekasse erstattet.

6. Hamburg

Hamburg Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI

Anmerkungen: Regelung für private Helfer:

Regelungen zur privaten Nachbarschaftshilfe in Hamburg
Für Details bitte folgende Abschnitt öffnen:
Details
(6) Für Angebote nach § 2 Absatz 1 Nummer 7 gilt: Leistungen von Nachbarschaftshelferinnen und Nachbarschaftshelfern gelten unter folgenden weiteren Voraussetzungen als anerkannt:

1.
die Nachbarschaftshelferin bzw. der Nachbarschaftshelfer ist mit der oder dem Leistungsberechtigten oder ihren bzw. seinen pflegenden Angehörigen nicht bis zum zweiten Grad verwandt oder verschwägert,

2.
die Nachbarschaftshelferin bzw. der Nachbarschaftshelfer ist zusammen mit der oder dem Leitungsberechtigten bei der gemäß § 9 geförderten Servicestelle Nachbarschaftshilfe registriert,

3.
die Aufwandsentschädigung überschreitet nicht 5 Euro je Stunde,

4.
es werden nicht mehr als zwei Leistungsberechtigte betreut,

5.
es werden insgesamt nicht mehr als 2.400 Euro je Kalenderjahr an Aufwandsentschädigungen durch die Nachbarschaftshelferin bzw. den Nachbarschaftshelfer entgegen genommen.

7. Hessen

Hessen Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI

Anmerkungen: Trotz Ankündigung des Pressesprechers des Hessischen Sozialministeriums, dass Anfang 2018 eine Verordung in Kraft treten sollte, ist bis Mitte April noch nichts veröffentlicht. Wenn jemand Neuigkeiten kennt, bitten wir um eine kurze Information.

8. Mecklenbrug-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI

Anmerkungen: Die Verordnung basiert noch auf „Niedrigschwellige Betreuungsangebote im Sinne des § 45b SGB XI von 2010.

9. Niedersachsen

Niedersachsen Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI

Anmerkungen: Anträge auf Anerkennung als Anbieter erfolgen formlos. Das Niedersächsische Landesamt für Soziales,
Jugend und Familie stellt zwei Word-Dokumente als Hilfe zur Verfügung. Beratung für Bewerber übernimmt Frau Veronika Heineke (Tel. 05121/304-201 und Frau Neumann (Tel. 05121/304-230).

10.Nordrhein-Westfalen

NRW Nordrhein-Westfalen Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI

Anmerkungen: NRW hat mit der Plattform https://www.pflegewegweiser-nrw.de/ eine sehr vorbildliche Suchhilfe gestartet.

NRW ermöglicht die private Hilfe über den Entlastungsbetrag abzurechnen. Hierfür ist u.a. die Regelung zur Fachkraftbegleitung zu beachten. Informationen finden Sie hier: https://www.mags.nrw/informationen-fuer-anbieter. Einen Mustervertrag hierzu können Sie heir einsehen: https://www.senioren-assistentin.de/2017/01/09/anerkennung-nach-45a-sgb-xi-niedrigschwellige-betreuungsangebote/

11. Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI

Anmerkungen: Erlaubt die private Hilfe. Es reicht ein formloser Antrag nach einem Beratungsgespräch mit:

Günter Deinzer
Tel: +49(651) 9494-890
Fax: +49(651) 9494-77890
E-Mail: guenter.deinzer(at)add.rlp.de

von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier
Referat 24
Willy-Brandt-Platz 3
54290 Trier

12. Saarland

Saarland Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI
Die Anerkennung von Einzelpersonen ist möglich.
Für Details bitte folgende Abschnitt öffnen:
Details
(2) Die Anerkennung von Einzelpersonen, die ihre Leistungen im Rahmen einer selbständigen Tätigkeit erbringen, ist unter den nachstehenden Voraussetzungen möglich.

Die Einzelperson muss eine für die Erbringung der angebotenen Leistungen erforderliche Qualifikation, das heißt entweder einen Berufsabschluss gemäß § 4 Absatz 2 für anleitende Fachkräfte oder einen Berufsabschluss als examinierte/r Pflegehelfer/in, nachweisen.

Die Einzelperson muss außerdem eine Vertretung für die Kundinnen und Kunden im Krankheits- oder Urlaubsfall in geeigneter Weise sicherstellen sowie einen ausreichenden Versicherungsschutz für Schäden, die bei der Leistungserbringung verursacht werden, nachweisen.

13. Sachsen

Sachsen Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI
Die Anerkennung von Einzelpersonen ist möglich.
Für Details bitte folgende Abschnitt öffnen:
Details
§ 7
Anerkennung von Nachbarschaftshelfern
(1) Leistungen niedrigschwelliger Betreuungs- und Entlastungsangebote können im Wege der Einzelbetreuung durch Nachbarschaftshelfer erbracht werden. Nachbarschaftshelfer betreuen und entlasten einzelne Pflegebedürftige oder einzelne Personen mit einem erheblichen Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung, die zuhause leben.

(2) Ein niedrigschwelliges Betreuungs-, Entlastungs- oder kombiniertes Betreuungs- und Entlastungsangebot im Sinne des Absatz 1 gilt als anerkannt, wenn ein Nachbarschaftshelfer einen von den Pflegekassen für die Nachbarschaftshilfe anerkannten Kurs absolviert hat oder über gleichwertige Erfahrungen oder Kenntnisse in der Versorgung von Pflegebedürftigen und Personen mit einem erheblichen Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung verfügt und diese seiner Pflegekasse nachweist, beispielsweise durch entsprechende berufliche oder ehrenamtliche Tätigkeit. Nachbarschaftshelfer können nur volljährige natürliche Personen sein, die

1.
nicht in häuslicher Gemeinschaft mit der zu betreuenden Person leben,
2.
nicht als Pflegeperson im Sinne des § 19 des Elften Buches Sozialgesetzbuch bei der zu betreuenden Person tätig sind,
3.
nicht mit der zu betreuenden Person bis zum zweiten Grad verwandt oder verschwägert sind,
4.
ihr Wissen und ihre Kenntnisse regelmäßig, mindestens alle drei Jahre, durch Teilnahme an einem anerkannten Kurs oder im Rahmen einer von den Pflegekassen anerkannten Tätigkeit aktualisieren und den Pflegekassen unaufgefordert nachweisen; der Kurs hat für das jeweilige Angebot die Inhalte des § 5 Absatz 1 Nummer 5 zu beinhalten,
5.
maximal 40 Stunden pro Kalendermonat betreuen und entlasten sowie
6.
sich angemessen gegen Schäden versichert haben, die sie anderen im Rahmen ihrer Tätigkeit zufügen können.
Betreuungs-, Entlastungs- und kombinierte Betreuungs- und Entlastungsangebote, bei denen die Aufwandsentschädigung mehr als 10 Euro pro Stunde beträgt, gelten nicht als anerkannt.

(3) Ist eine Fachkraft im Sinne der Anlage 1 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz zur Durchführung des Sächsischen Betreuungs- und Wohnqualitätsgesetzes vom 5. September 2014 (SächsGVBl. S. 504), in der jeweils geltenden Fassung, als Nachbarschaftshelfer tätig, kann sie abweichend von Absatz 2 Satz 2 Nummer 5 und Absatz 2 Satz 3 mehr als 40 Stunden pro Kalendermonat betreuen und entlasten sowie höhere Aufwandsentschädigungen vereinbaren. Für Pflegehilfskräfte, die über einen nach Landesrecht anerkannten Berufsabschluss verfügen, gilt Satz 1 entsprechend.

(4) Die Landesverbände der Pflegekassen im Freistaat Sachsen und der Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. nehmen die von ihren Mitgliedern als anerkannt angesehenen Nachbarschaftshelfer mit Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, fakultativ auch Adresse ihrer Homepage, ihrem aktuellen Angebot, dessen Inhalt und der Höhe des Entgeltes in die nach § 4 Absatz 3 Satz 2 und 3 zu erstellende regionale Vergleichsliste auf, sofern eine Einverständniserklärung vorliegt. Unabhängig von der Übermittlung der einheitlichen Vergleichsliste nach § 4 Absatz 3 Satz 3 teilen sie dem Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz vierteljährlich die Zahl der als anerkannt angesehenen Nachbarschaftshelfer mit. Die Landesverbände der Pflegekassen im Freistaat Sachsen und der Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. beauftragen eine Pflegekasse mit der vierteljährlichen Übermittlung der Zahl der als anerkannt angesehenen Nachbarschaftshelfer an das Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz.

(5) Die Landesverbände der Pflegekassen im Freistaat Sachsen und der Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. fördern eine geeignete digitale Plattform, auf der sich Nachbarschaftshelfer registrieren lassen können.

14. Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI

Anmerkungen: Keine.

15. Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI
Die Anerkennung von Einzelpersonen ist möglich.
Für Details bitte folgende Abschnitt öffnen:
Details
(Hinweis: Nicht wundern, dass Nr. 5 fehlt – steht so im Gesetz drin)

§ 8
Besondere Anerkennungs-voraussetzungen von Angeboten zur Unterstützung im Alltag
durch Einzelkräfte

(1) Voraussetzung für die Anerkennung von Einzelkräften, die ihre Leistungen im
Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit oder eines unmittelbaren Beschäftigungsverhältnisses
im häuslichen Bereich des Pflegebedürftigen nach § 2 Absatz 4 Nummer 5 anbieten, ist die Vorlage eines Konzepts oder einer Leistungsbeschreibung mit
Angaben über

1. die Zielgruppe und die Zielperson,

2. die Art und den Umfang der Angebote zur Unterstützung im Alltag,

3. den Wohnort der leistungserbringenden Person,

4. die zielgruppen- und tätigkeitsspezifische Qualifikation der leistungserbringenden
Person; hierzu ist, sofern die Person nicht über eine abgeschlossene Qualifikation
nach § 3 Absatz 4 verfügt, eine Qualifikation mit insgesamt mindestens
120 Stunden zu je 45 Minuten entsprechend den Maßgaben des § 3 Absatz 5 zu
erbringen, darüber hinaus sind mindestens acht Stunden zu je 45 Minuten jährlicher
Fortbildung nachzuweisen,

6. das zahlenmäßige Betreuungsverhältnis bei Gruppenangeboten; bei Gruppenbetreuungen
ist der Nachweis über angemessene Räumlichkeiten (Größe,
Anzahl, sanitäre Anlagen) erforderlich,

7. die Vorlage eines behördlichen Führungszeugnisses.

(2) Die Regelungen nach dem MiLoG müssen beachtet werden.

(3) Einzelkräfte nach § 2 Absatz 4 Nummer 5, die nicht über eine Qualifikation nach
§ 3 Absatz 4 verfügen, benötigen bei der Ausübung der von ihnen erbrachten Leistungen die Unterstützung einer anerkannten Servicestelle nach § 9 oder einer anderen Fachkraft nach § 3 Absatz 4.

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