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10 Jahre Pflege-Dschungel, 2017 bis 2027 — zur Jubiläumsaktion Pflege-Dschungel. Orientierung. Begleitung.

Unabhängige Orientierung durch Pflegeversicherung,
Reform, Prävention und konkrete Pflegesituationen.

10 Jahre Pflege-Dschungel


Am 1. August 2017 ist der Pflege-Dschungel gestartet. Seitdem bringe ich Licht in diesen Dschungel: Was sich in der Pflegeversicherung ändert, schreibe ich so auf, dass es im Alltag weiterhilft. Zum zehnten Geburtstag möchte ich wissen, was davon angekommen ist — und die Menschen dahinter kennenlernen. 10 Jahre. 10 Gäste. Ein Wochenende mit mir in Bremen.

Ein Feuerwerk aus goldenen und roten Kugeln vor dem Nachthimmel

Zehn Jahre Licht in den Dschungel

Seit 2017 verfolge ich, was sich im Elften Sozialgesetzbuch tut: neue Beträge, neue Fristen, neue Regeln — und all die Rahmenbedingungen, die pflegenden Angehörigen das Leben schwer machen. Ich übersetze das hier, so gut ich kann, damit niemand sich erst durch Paragrafen kämpfen muss, um an das zu kommen, was ihm zusteht.

Was ich dabei nie erfahre: ob es ankommt. Ich sehe Zugriffszahlen, aber keine Menschen.

Deshalb frage ich zum Jubiläum einmal zurück: Was hat diese Arbeit bei Ihnen bewirkt? Eine Leistung, die Sie sonst nicht beantragt hätten. Ein Satz, der im richtigen Moment kam. Eine Entscheidung, die dadurch leichter fiel. Ich würde diese Geschichten gern lesen — und einige der Menschen dahinter persönlich kennenlernen.

Welche Geschichten gesucht sind

Alle. Schöne, ermutigende, überraschende, traurige, nachdenkliche, humorvolle und ganz unspektakuläre. Es gibt keine Rangfolge, wessen Erfahrung wichtiger ist.

  • Ein Artikel hat geholfen, eine Leistung zu verstehen oder zu beantragen.
  • Ein Hinweis hat eine festgefahrene Situation gelöst.
  • Eine persönliche Antwort hat Mut gemacht.
  • Die Seite hat das Gefühl gegeben, nicht allein zu sein.
  • Ein Beitrag wurde weitergegeben und hat dort geholfen.
  • Eine kleine Begegnung ist in Erinnerung geblieben.
Die Hände einer älteren Frau tippen auf der Tastatur eines Laptops
Ein paar Sätze genügen. Es muss kein Aufsatz werden — schreiben Sie es so, wie Sie es erzählen würden.

Bitte schützen Sie die Menschen in Ihrer Geschichte. Nennen Sie keine vollständigen Namen, Adressen, Versicherungsnummern oder andere Angaben, durch die pflegebedürftige Angehörige, Ärztinnen, Pflegekräfte oder Einrichtungen eindeutig erkennbar werden. Vornamen, veränderte Namen oder allgemeine Beschreibungen genügen völlig.

So läuft die Teilnahme

  1. Geschichte schreiben, einkopieren oder hochladen. Sie können direkt im Browser schreiben, einen fertigen Text einsetzen oder ein Dokument hochladen; dessen Text wird dann zur Kontrolle angezeigt.
  2. Namen festlegen. Sie entscheiden, ob am Beitrag Ihr Vorname, Vorname mit abgekürztem Nachnamen, ein Pseudonym oder „Anonym“ steht.
  3. Absenden. Sie bekommen eine Eingangsbestätigung per E-Mail.
  4. Freigabe. Ich lese die Geschichte, frage bei Bedarf nach und veröffentliche sie erst danach in der Jubiläumsgalerie.
1. Ihre Geschichte

Schreiben Sie einfach los, so wie Sie es erzählen würden. Ein paar Sätze genügen — es muss kein Aufsatz werden.

Sie haben Ihre Geschichte schon geschrieben? Laden Sie die Datei hoch, dann setze ich den Text oben ein.

DOCX, ODT, RTF, PDF oder Textdatei, bis 10 MB. Die Datei selbst wird nicht gespeichert — nur der Text, den Sie danach oben sehen.

2. Welcher Name soll darüberstehen?

Bei „Anonym“ können Sie das Feld leer lassen.

3. Wie erreiche ich Sie?

Sie erscheint nirgends öffentlich. Ich brauche sie für die Bestätigung und falls Sie eingeladen werden.

Dann brauche ich die Zustimmung einer sorgeberechtigten Person — Mutter, Vater oder wer sonst sorgeberechtigt ist. Ich frage dort nach, bevor die Geschichte erscheint.

4. Einverständnis

Sie können jede dieser Einwilligungen jederzeit widerrufen — der Link dazu steht in der E-Mail, die Sie gleich bekommen. Was mit Ihren Daten geschieht, steht in der Datenschutzerklärung.

Was mit Ihrer Geschichte geschieht, wie ausgewählt wird und was die Einladung umfasst, steht ausführlich in den Teilnahmebedingungen.

Das Jubiläumswochenende in Bremen

Am Samstag, 31. Juli, und Sonntag, 1. August 2027, lade ich zehn Teilnehmende in meine Heimatstadt ein — mit einer Übernachtung im Zimmer für zwei, sodass Sie jemanden mitbringen können. Anreise und Verpflegung tragen Sie selbst.

Luftbild von Bremen: die Weser zieht sich in einem weiten Bogen durch die Stadt
Bremen von oben. Die Weser teilt die Stadt — und fast alles, was wir uns ansehen, liegt an ihr.

Übernachten in einem Bremer Wahrzeichen

Schon die Unterkunft ist ein Stück Bremen: Wir übernachten im John & Will Silo-Hotel direkt an der Weser. In den ehemaligen Getreidesilos des Kellogg-Areals, in denen früher Reis und Mais für die bekannten Frühstücksflocken lagerten, befinden sich heute runde und halbrunde Hotelzimmer mit Blick auf die Weser.

Was in Bremen geplant ist

Das genaue Programm gebe ich später bekannt; es hängt vom Wetter, von der Verfügbarkeit und davon ab, was für die Gruppe machbar ist. Geplant beziehungsweise denkbar sind:

  • Bremer Marktplatz mit Rathaus und Roland
  • die Bremer Stadtmusikanten
  • Schnoorviertel und Böttcherstraße
  • Parkhotel und Bürgerpark
  • Kaffeetrinken in der Meierei am Emmasee
  • möglicherweise eine Boots- oder Kanufahrt auf den Gewässern des Bürgerparks

Nichts davon ist eine Zusage. Barrierefreiheit und Belastbarkeit gehen vor; wer nicht gut zu Fuß ist, soll denselben Tag haben wie alle anderen.

Häufige Fragen

Wer kann teilnehmen?

Alle ab 14 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland, die eine eigene Erfahrung mit dem Pflege-Dschungel schildern möchten. Die Altersgrenze liegt bewusst niedrig: Auch junge Menschen pflegen mit, oft ohne dass jemand es bemerkt. Wer unter 18 ist, braucht die Zustimmung eines Sorgeberechtigten — bei der Anmeldung und, wenn er unter 16 ist, auch für die Veröffentlichung. Die Teilnahme ist kostenlos und an keinen Kauf und kein Newsletter-Abonnement gebunden.

Muss meine Geschichte traurig oder außergewöhnlich sein?

Nein. Eine einzelne Information, ein hilfreicher Artikel oder das Gefühl, nicht allein zu sein, ist genauso viel wert wie eine dramatische Wendung.

Kann ich anonym veröffentlichen?

Ja. Sie wählen zwischen Vorname, Vorname mit abgekürztem Nachnamen, einem frei gewählten Pseudonym oder „Anonym“. Ihre Kontaktdaten erscheinen in keinem Fall am Beitrag; ich brauche sie nur, um Ihnen zu antworten.

Kann ich eine Geschichte über eine andere Person erzählen?

Ja, solange diese Person nicht erkennbar wird oder zugestimmt hat. Beim Absenden bestätigen Sie, dass Sie den Text einreichen dürfen und keine Rechte Dritter verletzen.

Welche Dateiformate kann ich hochladen?

Geplant sind DOCX, ODT, textbasierte PDF und einfache Textdateien bis 10 MB. Aus dem Dokument wird der Text ausgelesen und Ihnen zur Kontrolle angezeigt; veröffentlicht wird nichts, was Sie nicht vorher gesehen und bestätigt haben.

Kann ich meinen Beitrag später ändern oder zurückziehen?

Ja. Sie erhalten mit der Eingangsbestätigung einen Weg, Ihre Geschichte zu ändern oder ganz zurückzuziehen. Ein zurückgezogener Beitrag verschwindet aus der Galerie.

Wie lange bleibt meine Geschichte online?

Dauerhaft — auch nach dem Jubiläum. Aus den Geschichten wird ein Archiv, das zeigt, was zehn Jahre Pflege-Dschungel bewirkt haben.

Das ist keine Einbahnstraße: Sie können Ihren Beitrag jederzeit ändern oder ganz zurückziehen, ohne Begründung und ohne Frist. Dann ist er weg.

Werde ich mit Namen und Foto vorgestellt, wenn ich eingeladen werde?

Nur wenn Sie das ausdrücklich möchten. Ich frage das getrennt und erst dann, wenn die Einladung steht — es ist keine Bedingung für die Teilnahme, und Sie können die Zusage jederzeit zurücknehmen.

Sagen Sie Nein, ändert das nichts an der Einladung.

Wie funktioniert das Herz-Voting?

Jede Geschichte kann Herzen bekommen, sobald sie veröffentlicht ist — nicht erst am Ende. Wer früh einreicht, sammelt also länger. Die Abstimmung endet am 31. Mai 2027.

Ein Klick, mehr nicht — keine Anmeldung, keine E-Mail-Adresse. Ein Herz je Geschichte; Sie können so vielen Geschichten eines geben, wie Sie möchten. Es gibt keine öffentliche Rangliste.

Damit daraus kein Wettlauf wird: Am Ende entscheidet das Los, nicht die Herzzahl. Alle veröffentlichten Geschichten stehen in der Galerie.

Was ist in der Einladung enthalten?

Die Übernachtung von Samstag auf Sonntag im John & Will Silo-Hotel, in einem Zimmer für zwei Personen — und das gemeinsame Programm an beiden Tagen.

Anreise, Verpflegung und Getränke tragen Sie selbst, auch das Frühstück ist nicht enthalten. Das sage ich lieber vorher klar, als dass es später jemanden überrascht.

Weil das Zimmer für zwei Personen ist, dürfen Sie jemanden mitbringen: Ihre Begleitung, eine Assistenz oder die Person, die Sie pflegen — ohne Aufpreis. Wer allein kommt, hat das Zimmer für sich.

Wann werden die ausgewählten Gäste informiert?

Nach dem Ende der Abstimmung im Mai 2027. Die Auswahl wird protokolliert, und niemand wird öffentlich genannt, bevor die Zusage und eine ausdrückliche Einwilligung dazu vorliegen.

Was passiert, wenn ich absagen muss?

Dann rückt die nächste Person nach. Sagen Sie einfach Bescheid, sobald Sie es wissen — je früher, desto eher kann jemand anderes planen. Ein schlechtes Gewissen brauchen Sie nicht; in der Pflege kommt vieles dazwischen.

Muss die Veranstaltung ganz ausfallen, etwa wegen Krankheit oder aus Gründen, die niemand beeinflussen kann, suche ich einen Ersatztermin. Einen Anspruch auf Ersatz oder eine Auszahlung gibt es nicht.

Porträt von Hendrik Dohmeyer

Wer schreibt hier?

Hendrik Dohmeyer

Pflegeberater nach § 7a SGB XI · sorgender und pflegender Angehöriger · Autor beim Pflege-Dschungel

Neunzehn Jahre lang habe ich meine beiden Eltern als sorgender und pflegender Angehöriger begleitet – bis 2024. Was ich in dieser Zeit über die Pflegeversicherung wissen musste, habe ich mir mühsam selbst zusammengesucht. Genau das soll Ihnen hier erspart bleiben.

Nach einer kurzen Pause wurden leider weitere Menschen in meiner Familie pflegebedürftig und benötigen seitdem Unterstützung. Diese Situation teile ich mit vielen anderen Familien in Deutschland: Pflege kann unerwartet erneut Teil des eigenen Lebens werden.

Heute führe ich bundesweit Beratungsbesuche nach § 37 Abs. 3 SGB XI durch, engagiere mich im Vorstand des Vereins Pflegende Angehörige e. V. und schreibe seit 2021 die Kolumne „Rat und Recht“ in der Zeitschrift Pflegepartner. Was hier steht, stammt aus eigener Erfahrung und meiner täglichen Beratungspraxis – nicht aus zweiter Hand.

Mehr über Hendrik Dohmeyer

  • Beratungen nach § 37 Abs. 3
  • 19 Jahre eigene Pflegeerfahrung
  • Vorstand Pflegende Angehörige e. V.
  • Über 30 Fachbeiträge seit 2021
Pflegegrad Pflegegrad Leistungen Leistungen Prävention Prävention Erkrankungen & Lebenslagen Erkrankungen & Lebenslagen Kurse Kurse Beratung Beratung Pflege-Cockpit Suche Weiter Download Telefontermin Termin Passt zu mir Checkliste Antrag stellen Bescheid & Widerspruch Frist Rechner Häusliche Pflege Stationäre Pflege Bewegung & Kurs Entlastung & Budget Tipp Hinweis Achtung Geprüft Pflege-Dschungel Mit KI erstellt Schließen